Wegen Maisachs Plänen

Olching fürchtet mehr Verkehr

Olching – Die Gemeinde Maisach will ihren Flächennutzungsplan ändern und zwar im Bereich der Kreuzung von Palsweiser Straße und Heuweg beziehungsweise Zweigstraße in Gernlinden Ost. Das stößt in der Nachbarkommune Olching auf wenig Gegenliebe.

Geplant ist das betroffene Gebiet teils als landwirtschaftliche Fläche, Misch- und Sondergebiet auszuweisen. In der von der Änderung betroffenen Splittersiedlung liegen Wohnhäuser, Handwerks- und Gewerbebetriebe.

Olching befürchtet, dass dadurch die Voraussetzungen geschaffen werden, dass ein dort ansässiger Betrieb erweitern kann. Bürgermeister Andras Magg (SPD) mahnte im Stadtentwicklungsausschuss: „Wir müssen genau hinschauen.“

Für das Olchinger Bauamt ist der Standort nicht nachvollziehbar, Stephanie Kulosa und Markus Brunnhuber halten eine Verlagerung des Betriebes in erschlossene Gewerbegebiete für möglich. Olching befürchtet, dass durch eine Erweiterung mehr Schwerlastverkehr durch die Neu-Estinger Wohngebiete rollt.

Tomas Bauer (CSU) warnte aber davor, pauschal nein zu Maisachs Planungen zu sagen. Sein Parteifreund der Verkehrsreferent Hans Bieniek, riet dazu, zuzustimmen, aber erst, wenn die Frage des Verkehrs gelöst ist. „Wir hätten Argumentationsprobleme wegen unseres eigenen riesigen Gewerbegebiets an der B 471“, sagte auch Ingrid Jaschke.

Die Maisacher Planung wurde dann auch nicht abgelehnt, sondern es wurden lediglich Bedenken wegen des möglichen Verkehrs in Neu-Esting geäußert.

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