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Mit einer Schleifkorbtrage kann der Verletzte schließlich transportiert werden. Der Mann war in den Müllheizkessel gestürzt.

Schwerer Unfall in der Müllverbrennung

Arbeiter stürzt sechs Meter tief in Müllheizkessel

Olching - Großeinsatz in der Müllverbrennungsanlage: Ein Mitarbeiter einer Montagefirma stürzte  rund sechs Meter tief in das Innere eines Heizkessels. Er wurde schwerverletzt.

Der Mann führte gegen 15 Uhr Arbeiten an einem sich nicht in Betrieb befindlichen Heizkessel durch. Aus bislang nicht geklärter Ursache stürzte er von einem Gerüst und fiel rund sechs Meter in das Innere des Kessels. Dort kam er schwerverletzt auf einer Zwischenebene zum Liegen.

Die Feuerwehr wurde alarmiert, um ihn zu bergen. Doch das war nicht einfach. Der Zugang zu dem Verletzten war zunächst nur über eine enge Revisionsöffnung in der Kesselwand möglich. Die ILS FFB entsandte daraufhin den Rettungsdienst mit Notarzt sowie die Feuerwehren Geiselbullach und Graßlfing. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Esting wurde angefordert.  Im weiteren Verlauf waren auch noch der Rettungshubschrauber Christoph 1, der Rettungshubschrauber Christoph München sowie die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr München vor Ort.

Nachdem der Patient durch Rettungsdienst und Feuerwehr erstversorgt und stabilisiert war, konnte die technische Rettung mit einem vor Ort befindlichen Autokran durchgeführt werden. Dazu wurde der Patient in eine sogenannte Schleifkorbtrage gebettet und mit einer Einsatzkraft zusammen mit Hilfe des Krans in rund 30 Meter Höhe nach oben aus dem Kessel und dem geöffneten Gebäudedach gehoben.

Wieder auf den Boden angelangt, flog ein Hubschrauber den Mann, rund einer Stunde nach seinem Sturz, in einer Klinik zur weiteren Versorgung. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

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