Sozialausschuss fordert

Auch in privater Kita: Volle Ermäßigung für Geschwisterkinder 

Olching – Eltern, deren Kinder Betreuungsangebote in den Kitas des privaten Trägers „Denk mit!“ nutzen, sollen auch in den Genuss der vollen Geschwisterermäßigung kommen, die die Stadt in allen anderen Betreuungseinrichtungen gewährt.

Dafür hat sich jetzt der Sozialausschuss ausgesprochen.

Besuchen derzeit gleichzeitig zwei Kinder einer Familie eine Krippe, einen Kindergarten oder einen Hort, der staatlich gefördert ist, ermäßigt sich die Gebühr in den Einrichtungen für eines der Kinder um die Hälfte. Diese Regelung gilt derzeit aber nicht für die beiden „Denk mit!“-Einrichtungen an der Wittelsbacher Allee und in der Hubertusstraße. Zwar gewährt der private Träger den Eltern eine Geschwisterermäßigung von 30 Prozent auf die Gebühren des jüngeren Kindes. Die dadurch entstehende Ersparnis für die Eltern liegt jedoch in Summe unter der von der Stadt sowie den kirchlichen und freigemeinnützigen Trägern berechneten Gebührenermäßigung.

Aufgrund dieses Unterschiedes gab es bereis eine Anfrage von Eltern, deren Kinder beide in einer „Denk mit!“-Einrichtung betreut werden. Diese Anfrage war auch der Anlass für die Verwaltung, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen.

Im Ausschuss sprach sich nun Bürgermeister Andreas Magg (SPD) dafür aus, dass die Stadt nicht die komplette Gebührenermäßigung bei Geschwisterkindern in den Krippen- und Kindergartengruppen von „Denk mit!“ übernimmt. Stattdessen soll die Stadt zu der vom privaten Träger gewährten Geschwisterermäßigung von 30 Prozent noch einmal 20 Prozent hinzugeben, so dass die Eltern insgesamt auf die gleiche finanzielle Erleichterung kommen, als wenn ihre Kinder andere Einrichtungen in der Stadt besuchen würden. Dieser Meinung schlossen sich die Ausschussmitglieder an. 

von Stefan Weinzierl

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