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Haben schon eine treue Fangemeinde: die Band Brachmond. 

Rock aus einer anderen Zeit

Olchinger Mittelalterband startet durch

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Vom Lagerfeuer auf die großen Bühnen: So lässt sich die Geschichte der Olchinger Band Brachmond zusammenfassen. Ihr Stil: Mittelalter-Rock. Jetzt haben die sieben Spielleute ihr erstes Album aufgenommen.

Olching – Der Bandname ist durchaus passend, denn Brachmond ist der mittelalterliche Name für den Monat Juni. In eben diesem Sommermonat begann in der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters die Bearbeitung der Brache. Und im Sommer entstand auch die Idee zur Bandgründung, nämlich an den Lagerfeuern verschiedener Mittelalter-Veranstaltungen im Jahr 2014.

Stefan (Gitarre), Becci (Geige), Steffi (Gesang), Sev (Gitarre), Mäxx (Bass) und Valentin (Dudelsack, Flöte) heißt das Sextett, das von Anfang an dabei ist – Schlagzeuger Michi stieß erst später zur Band dazu. Die Gründungsmitglieder tingelten als Mitglieder einer Darstellergruppe über die mittelalterlichen Märkte und Veranstaltungen der Republik. „Wo genau die Idee zur Band entstand, lässt sich gar nicht mehr genau sagen“, erzählt Bandmanager Christoph Burghart. Irgendwann auf den Reisen haben die Olchinger jedenfalls begonnen, zusammen Musik zu machen. Und was lag dabei näher, als die mittelalterlichen Einflüsse zu verarbeiten.

Als Inspiration dienten bekannte Bands wie In Extremo oder die Gröbenzeller von Schandmaul. Neben Dudelsack, Flöte und Geige sorgen E-Gitarren für eine fetzige Mischung aus medievalen Klängen und rockigen Stimmungssongs. Die Mischung kam an: Schon bei ihren ersten Auftritten bei einem lokalen Bandwettbewerb räumten Brachmond einen Pokal ab.

Sängerin Steffi begann ihre Karriere zunächst als Background-Sängerin. 2016 wurde sie Frontfrau, und danach dauerte es nicht lange, bis sich die Band in der einschlägigen Szene einen Namen machte. „Die Bühnen wurden größer, die Shows aufwendiger“, erzählt Burghart. Dabei traten die Olchinger auch mit etablierten Szenegrößen wie Subway to Sally, Schandmaul, Fuchsteufelswild oder Triddana auf. Bereits ein Jahr später gingen die Olchinger zum ersten Mal ins Studio.

Eine EP mit dem Titel „Die Saat“ war das Ergebnis. Die Aufnahmen dienten vor allem zu Demozwecken und erfüllten diese auch: „Sie fanden schnell Anklang bei Fans und Radiosendern“, sagt Burghart. Bei diversen Festival- und Clubshows sowie auf Mittelaltermärkten erspielte sich das Septett eine treue Fangemeinde. Und die darf sich nun über das erste vollständige Album der Band freuen.

Satte 13 Songs haben Brachmond seit Juni dieses Jahres in einem Starnberger Tonstudio aufgenommen und nun unter dem Titel „Ascheregen“ veröffentlicht. „Das Album bedient die volle Bandbreite“, sagt Burghart. Von düster-rockigen und energiegeladenen Songs über emotionale Balladen bis hin zu folkigen Stimmungssongs ist alles enthalten. Als Bonus gibt es den bereits auf der EP veröffentlichten Song „Blick ins Nichts“ als Pianoversion.

Aufgenommen haben die Olchinger die CD in Eigenproduktion. Einen Vertrieb haben sie zwar nicht gefunden. Doch das ist in Zeiten des Internets kein großes Problem mehr, meinen sie. So kann „Ascheregen“ auf den einschlägigen Streaming- und Download-Portalen wie Spotify oder Amazon digital gekauft werden. Wer auf physische Tonträger steht, kommt dagegen nicht um einen Konzertbesuch bei den Olchingern herum. „Nur bei den Auftritten gibt es die CD zu kaufen“, sagt Burghart.

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