Ein Biergarten ist ganz spontan am Sonntag vor den Zelten entstanden. Gastronomen haben wegen des guten Wetters Bänke und Tische rausgestellt. Foto: tb

Bilanz

Besucherrekord auf der FFB-Schau

Olching – Nach fünf Tagen ist die FFB-Schau zu Ende gegangen. 36 340 Besucher schlenderten über die Regionalmesse – ein Rekord. Vor zwei Jahren waren es 33 480.

Dass die Schau heuer besonders viele Neugierige anlockte, kristallisierte sich bereits beim Wir-Abend am Donnerstag heraus. Erstmals hatte die Messe abends geöffnet. In den Zelten gab es ein Rahmenprogramm mit Musik und Kabarett. „Das kam sehr gut an“, sagt Messe-Organisator Josef Albert Schmid. Vor dem Eingang hätte sich eine regelrechte Traube gebildet. „Das war auf jeden Fall noch mal ein Peak.“ Der Donnerstagabend sei wesentlich stärker als sonst gewesen. „Und die Leute waren locker“, so Schmid.

„Die Einführung des Wir-Abends war ein voller Erfolg“, sagt auch Olchings Bürgermeister Andreas Magg. Die Eintrittsgutscheine seien gut angenommen worden und auch die Feuershow sei außergewöhnlich gewesen.

Die FFB-Schau aus der Vogelperspektive. foto: vera greif

Auch bei den 260 Ausstellern kam der Abend an, obwohl eine Umfrage im Vorfeld eigentlich gezeigt hatte, dass sie keine Abendöffnung wünschten. „Deshalb wird es so etwas 2018 auf jeden Fall wieder geben“, sagt Schmid.

Zur positiven Bilanz trägt auch das Wochenende bei. „Wobei es fast schon zu gut war“, so Schmid. Denn die Leute hätten bei dem Wetter Alternativen, könnten noch Mal in die Berge gehen, bevor das Schmuddelwetter kommt.

Einige Gastronomen reagierten prompt auf den Sonnenschein: Sie stellten Biertische und -bänke aus den Zelten ins Freie vor die Gröbenzell-Halle. „Die Leute sitzen da in der Sonne und essen.“

Auch für viele Aussteller scheint sich die Messe gelohnt zu haben. Manche haben doppelt so viele Aufträge wie beim letzten Mal, so Schmid. „Ich habe schon Anmeldungen für die nächste FFB-Schau da.“

Diese findet in zwei Jahren statt und steht unter einem besonderen Motto: 40 Jahre FFB-Schau. „Da wollen wir es richtig krachen lassen“, kündigt Schmid an.  (ed)

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