Keine Menschen sind auf dem Bahnsteig des Bahnhof Pasing durch eine S-Bahn Türe zu sehen. (Symbolbild)
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Keine Menschen sind auf dem Bahnsteig des Bahnhof Pasing durch eine S-Bahn Türe zu sehen. (Symbolbild)

Gröbenzell/Olching

Gruselige Übergriffe am S-Bahnhof: Serien-Grabscher offenbar identifiziert

  • Thomas Steinhardt
    vonThomas Steinhardt
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Die Polizei suchte nach einem Mann, der Frauen in Olching und Gröbenzell begrabscht haben soll. Nun soll die Identität bereits feststehen.

Update vom 27. Mai, 18.58 Uhr: Die Polizei hat die Fahndung nach dem Mann mittlerweile eingestellt. Nachdem etliche Hinweise eingegangen seien, stehe die Identität offenbar fest.

Erstmeldung:

Olching/Gröbenzell - Die Bundespolizei sucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II auf Beschluss des Amtsgerichtes München mit Lichtbildern nach einem bislang unbekannten Mann. Am 18. März 2021 war es am Bahnhof Olching zu einer sexuellen Belästigung einer 17-Jährigen gekommen. Aufgrund von Bildern von Videoaufzeichnungen am Bahnhof konnte die Bundespolizei dem Tatverdächtigen zwei weitere Fälle in Olching und Gröbenzell zuordnen.

Übergriff in Olching am S-Bahnhof

Am Donnerstag, 18. März, befand sich die Jugendliche aus Olching gegen 14:45 Uhr an der nördlichen Rad-Abstellung am Bahnhof Olching, als ihr ein Mann von hinten ans Gesäß griff. Als sie sich erschrocken umdrehte, ergriff der Mann unerkannt die Flucht ins Ortsgebiet Olching. Zu einem ähnlichen Vorfall war es am 5. Januar 2021 gegen 14:15 Uhr gekommen. Hier griff ein bislang unbekannter Täter einer 14-Jährigen beim Treppenaufgang von hinten ans Gesäß. Vorher hatte er sie verfolgt. Im Anschluss stieg er in die einfahrende S3 Richtung Holzkirchen und verließ diese im Stadtgebiet München. Bei einem dritten Vorfall am 25. November 2020 fasste der Unbekannte einer 15-Jährigen gegen 14.20 Uhr am Treppenabgang am Bahnhof Gröbenzell an den Po. Zuvor waren beide mit einer S3 aus Richtung Holzkirchen angekommen.

Übergriff am S-Bahnhof Olching: Täter nimmt offenbar regelmäßig die S3

Anschließend flüchtete der Täter ins Ortsgebiet Gröbenzell. Aufgrund der Kameraaufzeichnungen konnten Beamten feststellen, dass es sich in den drei Fällen jeweils um denselben Täter handelt. Weiterhin war laut Bundespolizei auffällig, dass sich die Straftaten immer wochentags zwischen 14 und 15 Uhr zutrugen, der mutmaßliche Täter scheinbar regelmäßig die S3 benutzte und vermutlich Bezugspunkte nach Olching oder in die nähere Umgebung hatte.

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