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Jetzt geht’s los: Der Spatenstich in Graßlfing h at besonderen Symbolcharakter, wie Bürgermeister Andreas Magg (4.v.l.) erklärte. Schulleiterin Theis (neben Magg) wies aber auch auf die Anstrengungen für die Schulfamilie hin. 

Spatenstich in Graßlfing

Ein wichtiger Tag für Olchings Schul-Landschaft

  • vonHans Kürzl
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 Nach ziemlich turbulenten Wochen rund um den Teilneubau und die Sanierung der Grundschule Graßlfing stand nun ein erfreulicher Termin an: der offizielle Spatenstich.

GraßlfingFür Schulleiterin Cathrin Theis trägt dieser viel Symbolik: „Wir freuen uns auf das Neue, auf viele neue Dinge, die dort ihren Platz finden werden.“ Sie betonte allerdings auch, dass so ein Umbau für Lehrkräfte, Schüler und Eltern anstrengend sei. „Ich hoffe, dass es für mich der erste und letzte Spatenstich ist.“

Dass sich die Mühen lohnen werden, hob Olchings Schulreferent Maximilian Gigl (CSU) hervor: „Alle haben ihren Anteil, dass hier eine unglaublich gute und richtungsweisende Schule entsteht.“ Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf etwa 20 Millionen Euro.

Bürgermeister Andreas Magg (SPD) sprach von einem wichtigen Tag für die Stadt und ihre Schullandschaft. „Es geht um nicht weniger als um eine zukunftsfähige Lernumgebung“, sagte Magg beim Spatenstich.

Verlegung der Straße für die Grundschule Graßlfing

Er kennt die Grundschule noch aus der eigenen Kindheit. Damals sei alles bescheidener und übersichtlicher gewesen. Es habe je Jahrgang nur zwei Klassen gegeben – eine für die katholischen Kinder, eine für die anderen. Heute ist die Schule durchgehend vierzügig. Rund 370 Kinder werden sie zum Schuljahresbeginn 2021/22 besuchen, wenn das Bauprojekt voraussichtlich abgeschlossen ist. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Verlegung der Straße, die eine Vergrößerung des Vorplatzes und damit ein sichereres Holen sowie Bringen der Kinder ermöglichen soll.

Deutliche Kritik am Landtag, als dessen Vertreter die Abgeordneten Hans Friedl (Freie Wähler) und Benjamin Miskowitsch (CSU) anwesend waren, übte Magg dagegen wegen der Digitalisierung. „Eine Betreuung der Technik muss geregelt sein.“ Dass müsse nun die Stadt übernehmen und zum Beispiel eine Art IT-Hausmeister einstellen. Zudem könne man wohl digitale Geräte nach zwei Jahren bereits als alt bezeichnen. Magg betonte, dass die Lehrkräfte entsprechend eingewiesen werden müssten.

Gleichwohl bleibt in Graßlfing auch die Vorfreude auf die neuen Räume. „Jetzt geht’s los. Das Haus wird toll“, riefen die Kinder der Bläser- und Percussionklasse. Deren Lehrer Joachim Bolte und Thomas Braun animierten das Publikum dazu, mit einzustimmen. „Alle sollen in der Schule mitmachen“, sagten die beiden. HANS KÜRZL

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