Paprika, Tomaten, Gurken: Etwas Frisches sollte in die Brotzeitbox. foto: tb

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Eine Handvoll Gemüse gehört zum gesunden Pausensnack

Die Schule hat wieder begonnen, und einige Erstklässler haben sich sicher über die vielen Süßigkeiten in ihrer Schultüte gefreut. Am ersten Schultag darf es ja auch mal etwas Süßes geben. Warum es aber sonst wichtig ist, auf eine gesunde Brotzeit zu achten und wie diese aussehen könnte, erklärt Elisabeth Baierl von der Bioland-Gärtnerei Hecker aus Olching

-Was empfehlen Sie für eine gesunde Brotzeit?

Ein Vollkornbrot mit wenig Butter und einer Scheibe Hartkäse. Und dann auf jeden Fall noch etwas Frisches – zum Beispiel Paprika, Tomate, Gurke oder Karotte.

-Haben Sie sich schon einmal überlegt, das Gemüse aus Ihrer Gärtnerei an Schulen zu verteilen?

Das wäre natürlich eine gute Idee. Aber in Bayern sind die Ferien so spät aus, da gibt es bei uns nur kurz nach dem Schulanfang noch Gemüse. Zumindest unsere Paprika kann man etwa bis Oktober ernten – das aber auch nur, wenn der Boden nicht einfrostet. Die Tomaten- und Gurkenzeit ist meist schon früher vorbei. Momentan gibt es unser Gemüse aber noch auf den Wochenmärkten in Eichenau, Germering und Fürstenfeldbruck sowie an unserem Hof und in der Naturkostinsel in Olching zu kaufen.

-Warum ist eine ausgewogene Brotzeit für Kinder so wichtig?

Kinder brauchen genug Vitamine, genug Mineralstoffe und einen regelmäßigen Blutzuckerspiegel. Und die Regel – beziehungsweise die Richtlinie – besagt ja: Mindestens fünf Mal am Tag Obst oder Gemüse essen. Dabei zählt eine Handvoll Obst oder Gemüse als eine Portion. Bei Kindern ist das also eine kleine Hand und damit eine kleine Menge. Trotzdem muss man früh am Tag anfangen, wenn man auf fünf Portionen kommen möchte – also schon vormittags beim Frühstück oder eben bei der Brotzeit.

Interview: Alexa Bornfleth

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