Hoffen auf großzügige Stifter: (v.l.) Bürgermeister Andreas Magg, Ludwig Horndasch und Robert Schuhbauer.

Hilfe vor Ort

Eine Stiftung von Olchingern für Olchinger

Das Haus Wittelsbach hat seine jahrhundertelange Verbundenheit mit der Stadt Olching  in barer Münze ausgedrückt: in Form eines Grundstockvermögens in Höhe von einer halben Million Euro für eine Stadtstiftung. Daraufhin veranlasste der Stadtrat deren Gründung.

Olching – Im Mittelpunkt steht der Grundsatz „von Olchingern für Olchinger“. Alle Spender und Zustifter können sich sicher sein, dass hundert Prozent ihrer Zuwendungen zur Gestaltung eines aktiven Zusammenlebens vor Ort verwendet werden. Mittels Projektzuschüssen sollen so die Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Breitensport, Erziehung und Volksbildung, Umwelt- sowie Naturschutz gefördert werden.

„Die Stiftung ermöglicht es, dass wünschenswerte Projekte unabhängig von öffentlichen Haushalten finanziell unterstützt werden“, erklärt Bürgermeister Andreas Magg (SPD), der auch Stiftungsratsvorsitzender ist. Der ehrenamtliche Stiftungsrat, bestehend aus Stadtratsmitgliedern, entscheidet daraufhin, ob das Konzept förderfähig ist. Hierzu werden noch allgemeingültige Richtlinien erarbeitet.

Ludwig Horndasch, ehemaliger Direktor der Sparkasse, und Stadtkämmerer und Robert Schuhbauer kümmern sich als Vorstände der Stiftung um das operative Tagesgeschäft. „Wir hoffen sehr, dass zahlreiche Mitbürger zukünftig die Stadtstiftung Olching bedenken, wenn sie eine Spende tätigen möchten,“ sagt Bürgermeister Magg, Dies sei eine wichtige Komponente zur Erfüllung des Stiftungszwecks.

Informationen

über die Stiftung sind erhältlich per E-Mail an stadtstiftung@olching.de.

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