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Herausgeputzt für die Zeugnisvergabe: Abiturientin nen beim Abgang von der Bühne.

Abiturfeier in Olching

Eltern und Gymnasium als wichtige Begleiter im Leben

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Mit einer gesunden Portion Selbstironie haben die beiden Abiturienten Andreas Mayer und Jack Svoboda auf ihr achtjähriges Schulleben zurückgeblickt. 

Passend zum 200. Geburtstag von Karl Marx, aber auch passend zum immer währenden Stress eines Schülerlebens, hatten sie das diesjährige Abiturmotto am Olchinger Gymnasium „Klassenkampf“ vertreten. Mancher für eine Prüfung gelernte Stoff sei unmittelbar danach wieder von der Festplatte verschwunden. Daraus zogen sie, doch eher augenzwinkernd den Schluss: „Von Mieten und Steuern haben wir wenig Ahnung. Aber ein Gedicht können wir analysieren – in drei Sprachen.“

Der stellvertretende Schulleiter Thomas Schranner sprach von lehrreichen zwölf Jahren, die jeder der Schülerinnen und Schüler seit der Grundschule zurückgelegt habe. „Wir Lehrer lassen Sie jedenfalls mit einem guten Gefühl in die Welt losziehen.“

Allerdings rief Schranner dazu auf, allen Menschen vorurteilsfrei und mit Respekt entgegenzutreten, auch wenn sie kein Reifezeugnis in der Tasche haben. Am Beispiel des einstigen argentinischen Fußballstars machte der stellvertretende Schulleiter deutlich, dass man seine eigenen Fähigkeiten schätzen, aber sich nicht zu Überheblichkeit hinreißen lassen solle. Ein Schüler der elften Klasse sei schockiert gewesen, wie sich Maradona jüngst bei der Weltmeisterschaft in Russland in der Öffentlichkeit präsentiert habe.

Dem Verhalten des einstigen Stars stellte das Elternbeiratsmitglied Ernst Mayer das Ziel gegenüber, das mit dem Abitur erreicht ist. „Ihr habt gelernt, dass man sich durchsetzen kann.“ Das gelte es beizubehalten. „Wenn Ihr etwas macht, versucht es so gut wie möglich zu machen. Dann macht es auch Spaß.“ Mayer betonte den Anteil der Eltern am Erfolg ihrer Kinder.

Eltern und Gymnasium seien ihre Begleiter und Mitkämpfer gewesen, nahm die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler diesen Gedankengang auf. Das Abitur schaffe für den weiteren Lebensweg viele Möglichkeiten. „Doch genießt erst einmal das Glück des bestandenen Abiturs und die Magie des Augenblicks.“

Der gab sich auch Olchings Bürgermeister Andreas Magg hin. Er erinnerte sich daran, dass er vor zehn Jahren sein Amt angetreten habe. „Und vor 20 Jahren habe ich hier Abitur gemacht.“ Deshalb finde er sich am Gymnasium stets gut zurecht.

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