Wagner-Deal offenbar fix: FC Bayern holt Stürmer aus Hoffenheim

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Nußknacker, Schneemänner und natürlich Rentiere: Das alles und vieles mehr hat Manfred Pieringer im Vorgarten aufgebaut. Mit seinen Installationen verwandelt er seinDomizil in ein glitzerndes Weihnachtshaus. Immer abends, wenn es dunkel ist, werden die Schalter gedrückt – und das Weihnachtsmärchen kann beginnen. Immer wieder bleiben Passanten vor dem Haus stehen, Autofahrer halten an und bewundern die Pracht. Sogar ein Fernsehsender hatte Pieringer einmal kontaktiert, er sollte andere Weihnachtshäuser bewerten. Doch er lehnte ab. Ihm gefallen schließlich alle Weihnachtshäuser, sagt er. 

„Ich möchte die Leute begeistern“

Bunter Lichterzauber im Vorgarten

Olching – Jedes Jahr zur Weihnachtszeit erstrahlt das Haus von Manfred Pieringer. 150 Steckdosen und unzählige LED Lichter hat er verbaut. Der Olchinger möchte die Menschen damit verzaubern.

Unzählige Lichter und Figuren dekorieren den Garten, die Auffahrt, den Balkon und die Wände des Weihnachtshauses von Manfred Pieringer. Von aufblaßbaren Schneemännern über das Christkind bis zu Rentieren und Weihnachtsmännern findet sich dort alles was das Weihnachtsherz höher schlagen lässt. „Ich möchte die Leute begeistern“ sagt der Mann mit dem Rauschebart der selbst etwas von einem Weihnachtsmann ausstrahlt. Und es gelingt ihm: Oft bleiben Passanten vor dem Haus an der Rebhuhstraße 8 stehen, Autofahrer halten an und bewundern die Pracht.

Seit nunmehr zwölf Jahren verwandelt Pieringer sein Domizil in ein funkelndes und blinkendes Lichtermeer. Früher hat er in München gewohnt. „Da hatte ich auch schon recht viel auf dem Balkon dekoriert. Aber so wirklich angefangen habe ich dann hier in Olching“, erzählt er. Wie viele Lichter es genau sind, dass kann er nicht genau sagen – es sind einfach zu viele, um sie noch zu zählen. Er weiß aber, wie viele Steckdosen er im Garten verlegt hat: „150 Stück, alles wetterfest.“

Für den 52 Jährigen, der Kameramann beim Fernsehen ist, war Weihnachten schon immer etwas Besonderes. „Vor allem das Licht mochte ich schon als Kind sehr. Damit kann man tolle Stimmungen erzeugen. Es taucht die Welt einfach in eine Traumlandschaft“, schwärmt er.

„Es gefällt natürlich nicht jedem“, räumt Pieringer ein. Dass müsse es auch nicht. „Aber wenn meine Lichter den Kindern ein Glitzern in die Augen zaubern, dann freut mich dass immer ganz besonders. Dafür mache ich das“, sagt er überzeugt.

die Lichterpracht frißt natürlich viel Strom. In den letzten Jahren konnte Pieringer seine Kosten aber um zwei Drittel senken – dank des Umstiegs auf LED. „Die Lichter sind auch nicht immer an. Meistens schalte ich sie abends um 17 Uhr an und um 22 Uhr wieder aus. Um Strom zu sparen“, berichtet er.

Seit einigen Jahren genügt es dem Olchinger aber nicht mehr, nur die vorbeigehenden Leute und Nachbarn zu begeistern, er möchte auch Geschichten erzählen. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 17, 18 und 19 Uhr findet eine Show statt – heuer trägt sie den Titel „ 5 Minuten vor 12“ statt. Darin erzählt er die Geschichte des Schneemanns Snowy und seines Freundes Häschen. Die beiden reisen in der Zukunft in eine Welt, in der es kein Weihnachten mehr gibt und erleben dort allerhand Abenteuer. „Die Vorstellung dauert etwa 30 Minuten. Ich verlange dafür keinen Eintritt. Mir geht es um den Spaß an der Sache.“ (Marco Gierschewski)

Mehr Infos

zum Weihnachtshaus und zu den Spielzeiten sind auf www.das-weihnachtshaus-in-olching.de zu finden.

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