In den Löchern hinter den abgenommenen Zifferblättern macht es sich derzeit der Turmfalke bequem.

Tierischer Bewohner

Falke freut sich über Turmuhr-Sanierung

Olching - Seit kurzem wird die Olchinger Kirchturmuhr saniert - sehr zur Freude des Turmfalkes, der dort haust: Er hat einen neuen Ausguck gefunden.

Der Turmfalke, der im Kirchturm von St. Peter und Paul haust, hat neben den vor Jahren für ihn eingerichteten Nistkästen derzeit weitere bevorzugte Plätze zum Ausschau halten: die Löcher hinter den vor kurzem abgenommenen Zifferblättern der Kirchturmuhr.

Wie berichtet, hatten die Zifferblätter an den vier Seiten des Kirchturms zuletzt nicht nur ständig unterschiedliche Zeiten angezeigt, an manchen Stellen blättert auch die Farbe ab. Die Pfarrgemeinde lässt deshalb die Blätter derzeit restaurieren. Wie Stadträtin Maria Hartl (CSU) erfahren hat, hofft die Pfarrei, dass die Zifferblätter schon zu Fronleichnam in neuem Glanz erstrahlen.

Ihren Informationen zufolge kostet die Restauration rund 15 000 Euro. Maximal die Hälfte davon wird vom Erzbischöflichen Ordinariat getragen, den Rest muss die Pfarrgemeinde aufbringen. Hartl und ihr Fraktionskollege Josef Neumaier haben deshalb den Antrag gestellt, die Stadt möge sich an den Kosten beteiligen.

Hartls Argumentation: Eine funktionierende und ansehnliche Kirchturmuhr sei von öffentlichem Interesse. Der Antrag wurde nun im Hauptausschuss behandelt. Marina Freudenstein (SPD) erinnerte daran, dass man in der Vergangenheit kirchliche Bauvorhaben seitens der Stadt mit maximal 15 Prozent bezuschusst habe. Die Stadtverwaltung soll nun die Angelegenheit prüfen. (sw)

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