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Einstimmig nominiert: Lilian Edenhofer tritt für die FW an. Das Foto zeigt (v.l.) Versam mlungsleiter und Kreis-Chef Hans Friedl, Otto Bußjäger (Vize-Landrat München), Lilian Edenhofer sowie Markus Erhorn (Bezirksvorsitzender Junge FW).

Für die Wahl im Herbst

Freie Wähler nominieren Kandidatin

Im bayerischen Landtag und im Europaparlament sind bereits Freie Wähler aktiv. Der Einzug in den Bundestag scheiterte im Jahr 2013. Heuer im Herbst unternimmt die Wählergruppe einen zweiten Versuch.

Graßlfing – Für den Wahlkreis Dachau/Fürstenfeldbruck will Lilian Edenhofer nach Berlin. Einstimmig hat die Kreisversammlung Dachau/Fürstenfeldbruck die 49-jährige Journalistin als Kandidatin nominiert. Sie zieht nun mit viel Optimismus in den Wahlkampf. Am kommenden Freitag, 28. Mai, wird sie sich ab 18 Uhr im Wirtshaus am Erdweg in Erdweg bereits einer Diskussion mit anderen Kandidaten aus dem Wahlkreis stellen. Die 49-Jährige ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt in Garmisch-Partenkirchen. Hier hat sie auch ihr politisches Engagement begonnen, vor Jahren kandidierte sie erfolglos für den Gemeinderat. Lilian Edenhofer hat auch einen Wohnsitz in München. Denn die 49-Jährige arbeitet als Pressereferentin des FW-Landtagsabgeordneten Florian Streibl. Er war es auch, der sie für die Kandidatur motivierte. Der Maisacher FW-Gemeinderat Gottfried Obermair stellte den Kontakt zum Wahlkreis her. Lilian Edenhofer liegt Europa sehr am Herzen. „Dafür will ich mich auch einsetzen.“

Begeistert ist sie davon, dass bei den FW kein Fraktionszwang herrscht. Sie versprach insgesamt eine bürgernahe, faire und unabhängige Sachpolitik zu machen.

Dem früheren Türkenfelder Bürgermeister, Georg Klaß, war dies zu allgemein. Er forderte die Kandidatin dazu auf, einen Punkt herauszuarbeiten, für den sie sich stark machen wolle. Obermair hatte dafür zwei Beispiele parat: Die Themen Rente und innere Sicherheit seien derzeit das, was die Leute bewege.

Lilian Edenhofer engagiert sich auch im Verein für die Bayerische Sprache und ist im Vorstand des Förderkreises der Richard-Strauss-Festspiele aktiv. Außerdem ist sie Mitglied der Phantastischen Gesellschaft, die sich unter anderem mit dem Werk Michael Endes befasst.

Florian Streibl unterstrich bei der Versammlung die Bedeutung des FW-Bemühens, in den Bundestag einzuziehen. Zu sagen „wir werden ja doch nicht gewählt“ sei kein demokratisches Verhalten. Angesicht der schwindenden Wahlbeteiligungen kritisierte er, dass die Bürger die Demokratie zu selbstverständlich nähmen. Was man nicht wertschätze, verschwinde. Die Demokratie zu verlieren „wäre die größte Katastrophe“, sagte er. Im 2013 hatten die FW nur ein Prozent der Stimmen erhalten. (sus)

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