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Horror-Einsatz: In diesem verbrannten Auto befanden sich die menschlichen Überreste einer Frau.

Am Gut Graßlfing

Rätsel um verbrannte Leiche

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Bei einem Fahrzeugbrand am Gut Graßlfing haben die Einsatzkräfte einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam gefunden.

Olching – Fest steht bislang nur: Es handelt sich um eine Frau. Das hat die Obduktion laut Kripo ergeben.

Die genaue Identität sei derzeit aber noch nicht abschließend geklärt, berichtet Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Allerdings sei die Halterin des Wagens eine 56-Jährige aus dem östlichen Landkreis – und die sei unauffindbar. Die Kripo ermittelt momentan auch noch die Brandursache.

Anwohner alarmierten die Feuerwehr

Das Feuer ist in der Nacht auf vergangenen Dienstag ausgebrochen. Anwohner sahen die Flammen in der Sägmühlstraße und schlugen gegen 2.30 Uhr Alarm. Ein Großaufgebot von rund 50 Feuerwehrleuten aus Geiselbullach, Olching, Esting und der Kreisbrandinspektion sowie Rettungsdienst und Polizei rückte an.

„Es sah nämlich zunächst so aus, als würde das denkmalgeschützte Gut Graßlfing abbrennen“, berichtet Geiselbullachs Feuerwehrkommandant Tim Pelzl. Die Rauchsäule sei schon von Weitem zu sehen gewesen. Erst vor Ort stellte sich dann aber heraus, dass ein vor einer denkmalgeschützten Halle geparkter Wagen lichterloh in Flammen stand. Das Feuer griff schon auf die hölzerne Dachkonstruktion des Gebäudes über.

Furchtbare Entdeckung nach dem Löschen

Die Feuerwehr brachte den Brand jedoch schnell unter Kontrolle, sodass eine vergleichsweise kleine Fläche in Mitleidenschaft gezogen wurde. Erst als die Einsatzkräfte den Brand im Pkw gelöscht hatten, entdeckten sie die menschlichen Überreste in dem Wrack. Der Feuerwehreinsatz dauerte insgesamt drei Stunden an.

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