Für 35 000 Euro

Holzkreuz ziert Olchinger Parkfriedhof

Ein Holzkreuz mit einzelnen Elementen aus Cortenstahl soll bald im neuen Olchinger Parkfriedhof aufgestellt werden. Darauf verständigte sich der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Auf Symbole anderer Religionen wird verzichtet.

Olching– Ein Holzkreuz mit einzelnen Elementen aus Cortenstahl soll bald im neuen Olchinger Parkfriedhof aufgestellt werden. Darauf verständigte sich der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Auf Symbole anderer Religionen wird verzichtet.

„Damit sorgen wir nur unnötig für Diskussionen, wenn wir eine Gruppe vergessen“, begründete Josef Neumaier (CSU) seinen Beitrag. Dies fand im Gremium weitgehend Zustimmung. „Wenn wir es jedem recht machen wollen, übersehen wir vielleicht jemanden“, stimmte der CSU-Fraktionsvorsitzender Tomas Bauer zu. Das Kreuz sei ein wichtiges und traditionelles Element unserer Kultur, sagte er weiter. Heide Kuckelkorn von den Grünen fügte außerdem noch hinzu, dass es in Olching auch Menschen gebe, die keiner Glaubensrichtung oder Religionsgemeinschaft angehörten.

Das Kreuz selbst, für das im Haushalt 35 000 Euro eingestellt sind, war ein Wunsch der beiden Olchinger Kirchen. Dem wurde mit dem Entwurf des Landschaftsarchitekten Michael Heintz mit Rechnung getragen. Heintz hatte sich außerdem dafür ausgesprochen, auf künstliche Beleuchtung zu verzichten. „Belassen wir es einfach dabei, dass wir das Kunstwerk durch die Sonne wirken lassen.“

Es soll am östlichen Rand des Geländes aufgebaut werden und den Übergang zweier Sphären – also Leben und Tod – symbolisieren. Der verwendete Cortenstahl ist ein wetterfester Baustahl, der rostig aussieht. Unter der Oberfläche ist eine Schutzschicht angebracht, die vor Korrosion schützt. Hans Kürzl

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