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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.
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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.
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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.
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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.
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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.
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Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.

Inthronisation der Faschingsgilde Olching

Cinderella schwebt aus Esting ein

Olching - Klassischer geht‘s nicht: Mit Cinderella als Motto geht die Faschingsgilde Olching in die tollen Tage. Doch die Truppe überrascht mit einer sehr freien Auslegung des bekannten Märchens.

Auch für Präsidentinnen von Faschingsvereinen können noch Träume in Erfüllung gehen. „Seit neun Monaten haben wir an dem Motto gebastelt“, gestand Martina Klein, Präsidentin der Faschingsgilde Olching (FGO). Es sei wunderbar, nun endlich Cinderella präsentieren zu dürfen, so Klein vor den 650 Besuchern in der Halle am Schwaigfeld. Zumal der FGO das Thema bereits in den letzten Jahren immer wieder zugelächelt hatte – wie Cinderella ihrem Märchenprinzen, wie FGO-Sprecher Stefan Reiser verriet. Da habe aber die letzte entscheidende Idee gefehlt.

Das neue Trainerduo Jessica Preidt und Janes Stockhammer freilich wagte sich nun daran – und überraschten mit einer gewagten musikalischen Interpretation. Wer Hollywoodsound aus dem Zeichentrickklassiker von 1950 erwartet hatte, irrte. Von einer kurzen ruhigen Passage abgesehen, dominierten in dem knapp 20-minütigem Programm kerniger Rock und Discoklänge den Auftritt der Showtanzgruppe „Spirit of Motion“.

Der Auftritt hatte spektakulär begonnen, als Prinzessin Franziska I. auf einer Schaukel sitzend ihrem Prinzen Daniel III. im Ballsaal entgegenschwebte – auch eine Idee, die der FGO-Präsidentin Klein spontan kam. „Wir haben das vielleicht sieben- oder achtmal üben können“, beschrieb Sprecher Reiser die Vorbereitungen. Auf eine Sicherung verzichtete Franziska Riedl auf eigenen Wunsch. „Ich habe das im Griff“, hatte sie bereits bei den Proben betont.

Ihren schwachen, aber emotionalen Moment hatte sie gleichwohl in den Momenten nach der Inthronisation: „Ich danke meinen Eltern für alle Unterstützung“, sagte sie mit Tränen in den Augen. Umso fester drang aber die Stimme des Prinzenpaars in den Ballsaal: „Wir freuen uns auf eine lange Faschingssaison.“

Für die hat die Kreativabteilung der FGO eine Pointe eingebaut, indem sie die Geschichte der braven Cinderella in Olchinger Befindlichkeiten einbaute. Töchter aus allen Teilen des Königreichs zu Olching seien zu dem Ball gekommen, so Hofmarschall Guido Amendt, der erzählend durch die Geschichte führte. Nur die eine fehle, die das Herz des Prinzen gewinnen könne. „Vielleicht hat sie sich noch nicht bis nach Esting herumgesprochen, die Botschaft vom Prinzen, der auf Brautschau gegangen ist.“ Von dort, von Esting, komme nun Cinderella. Bürgermeister Andreas Magg, begleitet von Gattin Marina, konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: „Das mit den Guten aus Esting kann ich nur bestätigen.“

Freilich versteht es die FGO auch, gute Leistungen von Mitgliedern in würdigem Rahmen hervorzuheben. So erhielt Ludwig Grandl senior im Rahmen der Inthronisation den Silbernen Ehrenorden der FGO, Sohn Ludwig den Goldenen. Einen generationsübergreifenden Ehrenorden gebe es sehr selten, erklärte Hofmarschall Amendt. Dass der Sohn die höhere Auszeichnung erhalte, liege an dessen längerer Mitgliedschaft, erklärte Sprecher Reiser. „Bis auf Prinz hat er schon alles gemacht“, so Reiser über Grandl junior. Kann sich aber ändern. Denn Reiser verriet: Eine Prinzessin für die nächste Saison habe man schon im Auge: „Nur einen Prinzen suchen wir noch.“

von Hans Kürzl

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