Rathaus

Kinderbetreuung: So viele Plätze gibt es in Olching

Olching – Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen reicht nach Ansicht der Rathausverwaltung im Großen und Ganzen aus, den derzeitigen Bedarf zu decken. Im Bildungs- und Sozialausschuss präsentierten Bürgermeister Andreas Magg (SPD) und Sozialamtsleiter Peter Söllinger vor kurzem eine Übersicht über die in der Stadt vorhandenen Krippen-, Kindergarten-, Hort- und Mittagsbetreuungsplätze.

So stehen derzeit 935 Plätze in den Kindergärten, 336 in den Krippen und 219 in den Horten zur Verfügung. Allerdings gilt es hierbei zwischen den theoretischen und den wirklichen Platzkapazitäten zu unterscheiden. Denn aufgrund des Personalmangels insbesondere im Fachkräftebereich können derzeit beispielsweise 15 Kindergartenplätze noch nicht belegt werden.

Auch bei der Mittagsbetreuung hofft die Verwaltung, die Nachfrage letztlich befriedigen zu können – allerdings nur für Schüler der 1. bis 3. Klasse. Für die Mittagsbetreuung in Esting gibt es 77 Anmeldungen, 75 Plätze sind verfügbar. Unter den 77 Anmeldungen sind allerdings auch sieben Viertklässler. In Graßlfing stehen 115 Anmeldungen aktuell 85 Plätze gegenüber. Der Bedarf kann jedoch durch den geplanten Container-Anbau gedeckt werden.

An der Olchinger Grundschule stehen eigentlich 148 Plätze zur Verfügung. Angesichts einer Zahl von 166 Anmeldungen wird nun geprüft, ob die Betreuung so organisiert werden kann, dass alle angemeldeten Schüler unterkommen können. Räume seien in ausreichendem Maße vorhanden, heißt es seitens der Verwaltung.

Nach Ansicht von Söllinger muss nicht – wie so oft in den vergangenen Jahren – in kürzester Zeit ein Neubau aus dem Boden gestampft werden, um den Bedarf an Betreuungsplätzen zu befriedigen. „Da kann man ein Stück weit schon zufrieden sein“, meinte Magg.

Manfred Fratton (Grüne) wollte angesichts der Tatsache, dass sowohl in Graßlfing als auch in Olching keine Viertklässler bei der Mittagsbetreuung berücksichtigt werden können, wissen, wie viele Schüler denn betroffen seien. Das konnte man seitens der Verwaltung nicht auf die Schnelle beantworten. Söllinger und Magg wiesen aber darauf hin, dass die Betreuung von Viertklässlern sowieso schwierig sei. Zum einen, weil bei den Viertklässlern sich schon eine gewisse Selbstständigkeit einstelle, zum anderen, weil es problematisch sei, gleichzeitig Erst- und Viertklässler zu betreuen. (sw)

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