Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof

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Beispielfoto: Tomas Kraut (Kesselwärter und Betriebselektriker) beim Abladen des Schlamms.

Kreispolitik

Klärschlamm und Bioabfall vergären

Die Idee einer gemeinsamen Vergärung von Klärschlamm und Bio-Abfall am Standort Geiselbullach wird weiterverfolgt. Darauf verständigte sich der Werkausschuss des Kreistags.

Fürstenfeldbruck/Geiselbullach – Die Idee einer gemeinsamen Vergärung von Klärschlamm und Bio-Abfall am Standort Geiselbullach wird weiterverfolgt. Darauf verständigte sich der Werkausschuss des Kreistags.

Ein Umweltinstitut hatte untersucht, ob es möglich ist, die beiden Stoffe miteinander zu vergären und dann Energie daraus zu gewinnen. Zentrales Ergebnis der Studie: Ja, es ist möglich. Aber es sind auch noch diverse Detailfragen offen, die es nun zu klären gilt. Thomas Mösl vom Amperverband (AV) zeigte sich in der Sitzung geradezu begeistert. „Ich sehe die Chance, ein Leuchtturm-Projekt aufzubauen.“

Der Hörbacher Kreisrat Jakob Drexler (UBV) dagegen kritisierte die Idee der gemeinsamen Vergärung scharf. Er forderte, Biomüll und Klärschlamm nicht zu vermischen. Auch Kreisrat Max Keil war dafür, eine ordentliche Biogasanlage für den Hausabfall zu bauen und diesen nicht mit dem „fragwürdigen“ Klärschlamm zu vermischen.

Abfallwirtschaftsreferent Dieter Rubenbauer (CSU) erinnerte erneut an die hohen Kosten einer Biogasanlage und forderte wie Michael Schanderl (FW), dessen Fraktion die ganze Biomüll-Debatte letztlich angestoßen hatte, die jetzt vorliegende Idee genauer zu untersuchen. Gleichzeitig soll geklärt werden, welche Fördermittel der Landkreis bekommen könnte.

Gegen zwei Stimmen setzte sich diese Haltung durch. Keine Mehrheit fand der Antrag von Jakob Drexler, die AG Biomüll wieder zu gründen. Er kenne zwei Leute, die bereit wären, den Biomüll im Landkreis selbst einzusammeln für eine Biogas-Anlage, hatte er argumentiert.  st

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