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Oktoberfest 2019
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Ein Kettenkarussell vom Oktoberfest 2019

Am Volksfestplatz

Kleines Olchinger Volksfest in den Sommerferien möglich

  • vonHans Kürzl
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Wie in München beim Oktoberfest und in Fürstenfeldbruck will nun auch die Stadt Olching einen Ersatz für das ausgefallene Volksfest schaffen – in kleinerem Rahmen und ohne Alkoholausschank. Als Standort soll der Volksfestpatz bestehen bleiben.

Olching–  Ausgangspunkt für diesen Schritt war die Anfrage eines familiengeführten Münchner Schausteller-Unternehmens an die Stadt, ob man für vier Wochen zwei Fahrgeschäfte auf dem Volksfestplatz aufstellen dürfe. Von dieser Anfrage informierte Bürgermeister Andreas Magg (SPD) den Hauptausschuss unter dem Punkt Verschiedenes, „um das Interesse abzuklopfen“. Eine Abstimmung erfolgte nicht. Doch die Wortmeldungen ergab unter den Ausschussmitgliedern ein eindeutiges Stimmungsbild zugunsten des Volksfest-Ersatzes.

Vielleicht in den Sommerferien

Nun nimmt die Stadt Verbindung mit den Schaustellern auf. Einen genauen Zeitpunkt, wann die Fahrgeschäfte auf dem Volksfestplatz in Betrieb gehen können, gibt es noch nicht. „Es wird wohl Richtung Sommerferien gehen“, deutete Rathaussprecherin Julia Henderichs an.

Bei dem Fahrgeschäften handelt es sich um eine Wildwasser-Rafting-Bahn und den so genannten „Höchsten Maibaum“, ein 90 Meter hohes Kettenkarussell. Das würde den Vorstellungen der Ausschussmitglieder entsprechen, die sich ein qualitativ hochwertiges Angebot wünschten. „Die Schausteller haben in der Branche schon ein Top-Level. Sie sind sich auch des hohen Aufwands bei den Auflagen bewusst“, fasste Olchings Bürgermeister Magg das Meinungsbild zusammen. Lärmschutzvorgaben, Regelungen zu Öffnungszeiten würden daher ebenso erfüllt wie coronabedingte Auflagen.

Für die Schausteller

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Tomas Bauer sprach von einer guten Ersatzlösung. „Es ist für unsere Bürger ein Beitrag zu Normalität und Lebensqualität.“ Den Schaustellern gebe es zusätzlich die Möglichkeit, zumindest einen Teil ihrer Ausgaben wieder hereinzubekommen.

Volksfestreferent Andreas Hörl (CSU) stimmte dem vom Grundsatz her zu. Er sprach sich zusätzlich dafür aus, dem einen oder anderen lokalen Schausteller eine Chance zu geben, „auch wenn es aus Platzgründen nicht allzu viele sein werden“

Dies befürwortete Finanzreferent Fritz Botzenhardt (SPD) ebenfalls. „Insgesamt ist das eine sympathische Idee.“ Auch für Dritte Bürgermeisterin Ingrid Jaschke (Grüne) ist ein kleines Volksfest vorstellbar. Sie mahnte aber ein klares Konzept auch zum Zugangsverkehr an.

Eine ordentliche Planung forderte auch Robert Meier (CSU). Man müsse alles vermeiden, was Olching zu einem Corona-Hotspot machen könne. Das Beispiel in Mitterteich, wo trotz bekannter Coronafälle im März noch ein Starkbierfest abgehalten worden war, sollte Mahnung genug sein. 

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