Abflug zum Grand-Prix-Abenteuer: Martin Smolinski (2.v.r.)gestern am Münchner Flughafen mit seinen Mechanikern Lukas Ziegler (l.), Marcel Gerhard (2.v.l.) und Stefan Kurz (r.). tb.foto

Martin Smolinski schreibt exklusiv sein Tage(blatt)buch

Olchinger Speedway-Profi will Australien erobern

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Am Samstag startet der Olchinger Speedway-Profi Martin Smolinski beim Grand-Prix-Finale in Melbourne. Wenn er in Australien gelandet ist, schildert der 32-Jährige auf merkur.de täglich seine Erlebnisse.

Olching Mehr als 16000 Kilometer Luftlinie trennen Olchings Ortszentrum von der City in Melbourne. Dort trifft Martin Smolinski am Mittwochfrüh zur deutschen Frühstückszeit ein, um bis zum Grand-Prix-Finale am Samstagvormittag deutscher Zeit trotz Jetlag hellwach zu sein. Am Dienstag um 7 Uhr hat sich der Speedway-Profi mit seiner Crew vom Münchner Flughafen aus auf den Weg ans andere Ende der Welt gemacht. Die Motorräder sind bereits in Australien. Sie wurden mit einem Sondertransportflug via Amsterdam nach Down Under gebracht.

Vor zwei Jahren hatte Smolinski als damaliger Grand-Prix-Neuling im benachbarten Neuseeland bereits für Furore gesorgt, als er auf Anhieb den Siegerpokal mit ins ferne Zuhause nahm. Danach räumte der 32-Jährige zwar einen Titel nach dem anderen ab – aber alles nur auf nationaler Ebene. In Australien profitiert Deutschlands schnellster Speedway-Pilot vom verletzungsbedingten Ausfall des Dänen Nicki Pedersen. „Melbourne ist noch einmal ein richtiges Highlight nach einem für mich recht schwierigen Jahr.“ Geprägt war das vor allem wegen der technischen Probleme mit den tschechischen Motoren. Trotzdem: „Ich habe wirklich gute Erinnerungen an Rennen in Down Under und will mich mit einem Top-Ergebnis in der Weltelite aus der Saison verabschieden.“

Bereits für Montag ist der Rückflug gebucht. Denn daheim in Olching wartet ein Umzug. Smolinski gibt seine Werkstatt an der Schwojerstraße auf und zieht ein paar Straßenzüge weiter.

Das letzte Rennen auf deutschem Boden bestritt der Olchinger im Emsland. Den Teamvergleich Deutschland gegen den Rest der Welt verlor er zwar. Doch weil es das Abschiedsrennen seines langjährigen Weggefährten Tobias Kroner war, ließ sich das verschmerzen. Kroner beendete auf seiner Heimbahn in Dohren die Karriere.

Das Rennen in Melbourne wird am Samstag ab 10.15 Uhr MEZ  live im Internet unter www.youtube.com/user/speedwaygptv übertragen.

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