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In Olching brannte eine Hecke.  

Unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern

Mehrere Brände in der Silvesternacht

Feuerwehren der Region mussten in der Silvesternacht mehrfach ausrücken, um Brände zu löschen. Ursache stets: Feuerwerkskörper beziehungsweise deren unsachgemäße Handhabung.

Olching/Fürstenfeldbruck - Eichenau– 

An der Luitpoldstraße in Olching fiel rund 20 Minuten nach Mitternacht eine Feuerwerksbatterie um und feuerte direkt in eine Hecke, die auf einer Länge von rund sieben Metern in Brand geriet. Wie die Polizei berichtet, konnte die Feuerwehr Geiselbullach die Flammen schnell löschen. Nach einem Bericht der Kameraden hatten zuvor Anwohner schon eingegriffen und damit womöglich Schlimmeres verhindert – sprich das drohende Übergreifen der Flammen auf nahe Wohnhäuser unterbunden. Dabei half ein Wasserschlauch, so die Feuerwehr. Der Sachschaden wird auf rund 1500 Euro geschätzt. zuvor war gemeldet worden, dass sich die Flammen rasch ausbreiteten.

An der Ordenslandstraße ebenfalls in Olching geriet etwa eine halbe Stunde später ein Holzzaun in Brand, weil eine Feuerwerksbatterie offenbar zu nah daran platziert worden war. Eine Anwohnerin löschte die Flammen mit einem Eimer Wasser, so die Polizei. Der Sachschaden hier liegt bei rund 500 Euro.

Zu einem weiteren Brand kam es später in der Nacht um 3.30 Uhr an einer Garage an der Fasanstraße in Eichenau. Es kam zu einer heftigen Rauchentwicklung – der Qualm zog auch in die angrenzende Wohnung, wobei die Feuerwehr bei ihrem Eintreffen keine offenen Flammen feststellen konnte. Die Wohnung musste entlüftet werden – und die unverletzten Bewohner konnten wieder in ihre vier Wände zurück kehren. Grund für den Qualm waren laut Polizei wohl abgebrannte Feuerwerkskörper gewesen, die Kinder gesammelt und in einer Tüte vor der Garage abgelegt hatten.

Ebenfalls ausrücken musste die Wehr in Bruck. Auf einer Freifläche im Brucker Westen waren an einem Mülleimer aufgestapelte Feuerwerksüberreste in Brand geraten und mussten gelöscht werden. Der Sachschaden ist gering. Insgesamt konnte bislang keiner der Verursacher ermittelt werden.

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