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Neugestaltung des hinteren Bereichs

Olching baut auch am Nöscherplatz selbst

In zwei Jahren soll der Olchinger Nöscherplatz zu einem echten Ortszentrum werden. Die Stadt will das nun in Eigenregie übernehmen – und selbst bauen.

Olching Vorgesehen ist, dass ein Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss sowie bis zu sechs Wohnungen im ersten Obergeschoss untergebracht werden sollen. Das sind die Eckdaten, die auf Antrag von Tomas Bauer (CSU) jüngst im Stadtrat vom nicht-öffentlichen in den öffentlichen Teil verlegt und dort vorgestellt wurden. „Wir sollten uns um ein ordentliches Stadtbild bemühen. Da hat Olching noch reichlich Luft nach oben“, begründete Bauer seinen Antrag. Der Nöscherplatz sei für die Bevölkerung von zentralem Interesse. Mit klarer Mehrheit entschied sich der Stadtrat nun dafür, das Projekt, das im hinteren Teil des Nöscherplatz realisiert werden soll, in die Hände der Verwaltung zu geben

Die lange diskutierte Variante, das Vorhaben an einen Dritten zu vergeben, der das Grundstück dann in Erbpacht überlassen bekommt, wurde nach einer Klausurtagung des Gremiums fallen gelassen. „Es wurden zu viele Hürden und Vorgaben in den Raum gestellt“, sagte Bürgermeister Andreas Magg (SPD). Für Bauer war klar, „dass wir damit viele mögliche Interessenten verschreckt haben“.

Bauamtsleiter Markus Brunnhuber erläuterte auf Nachfrage des Tagblatts, dass es bereits durchaus interessante Anfragen bezüglich der Gastronomie gegeben habe. Die hätten sich aber in der Regel an den darüber liegenden Wohnungen gestört.

Die aber sind für die Stadt bei der Maßnahme ein wesentliches Element. Förderungen im Rahmen des Wohnbauprogramms seien möglich, so Brunnhuber. Man habe diesbezüglich bei der Regierung von Oberbayern Rücksprache gehalten.

Nun will die Stadt, die bereits auf einem Areal am sogenannten großen Berg Wohnungen und eine Kita selbst bauen möchte, ein weiteres Großprojekt schultern. Ein Architekt soll demnächst gesucht werden. Zu möglichen Kosten wollte sich Brunnhuber nicht äußern. „Das wären nur sehr grobe Schätzungen.“ Es dürfte sich aber im unteren, einstelligen Millionenbereich abspielen, so der Bauamtsleiter.

Im April dieses Jahres hatte die Junge Union einen Vorschlag gemacht, der in die nun favorisierte Richtung geht. So stellte sich JU-Ortschef Josef Wagner eine Lokalität wie das „Flori“ in Eichenau vor, das gleichermaßen als Café, Bar und Restaurant betrieben wird. Zwischen den ersten Beratungen über die Neugestaltung des Eichenauer Rathausvorplatzes und der Eröffnung des Restaurants waren rund drei Jahre vergangen. (hk)

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