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In Teilen Olchings kam es zu einem Stromausfall.

Vor allem Graßlfing und Geiselbullach betroffen

2500 Haushalte ohne Strom - Ursache gesucht

  • Kathrin Böhmer
    VonKathrin Böhmer
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Zur besten Fußballzeit fiel am Samstagabend in Teilen von Olching der Strom aus. Betroffen waren vor allem Graßlfing und Geiselbullach. Geprüft wird nun, warum ein bestimmter Schutzmechanismus ausgelöst wurde, der das Netz lahmlegte.

Update vom 8. März: Bayernwerk teilt am Montag mit, dass mittlerweile feststeht, dass es keinen Zusammenhang mit der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach (GfA) gibt. Es werden weiter alle technischen Optionen geprüft.

Olching - Das Gasthaus Haderecker konnte kein Essen mehr liefern und in den sozialen Netzwerken taten einige ebenfalls kund, dass sie keinen Strom mehr haben. Wie der Stromanbieter Bayernwerk, der für einen derartigen Fall wohl weiter zuständig ist, obwohl die Stadtwerke Olching Stromnetzgesellschaft das Netz übernommen hat, auf Tagblatt-Nachfrage am Sonntag berichtet, waren zwischen 2000 und 2500 Haushalte ohne Elektrizität. Erwischt hat der Blackout vor allem die Ortsteile Graßlfing und Geiselbullach.

Ursache war die Auslösung eines Leistungsschalters, wie ein Sprecher mitteilt. Dabei handelt es sich um einen Schutzmechanismus, wenn es leichte Spannungsschwankungen gibt.

„Wir prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit der Müllverbrennungsanlage gibt“, so der Sprecher. Das sei aber bislang nur eine Vermutung.

Der Stromausfall dauerte von 18.53 Uhr bis 21.15 Uhr. Inzwischen müssten alle wieder am Netz sein - zumindest laut Bayernwerk.

Stadtwerke haben Stromnetz übernommen - einzelne Dienstleistungen noch bei Bayernwerk

Das Stromnetz wurde bereits im Januar 2018 übernommen – da allerdings noch weiter an den vorherigen Versorger Bayernwerk verpachtet. Ende vergangenen Jahres gab es die offizielle Übergabe an die Stadtwerke Olching Stromnetzgesellschaft, eine Tochterfirma der hiesigen Stadtwerke, an der Bayernwerk weiter beteiligt ist. Per Konzessionsvertrag hat die Kommune der Gesellschaft formal das Recht eingeräumt, das Stromnetz zu betreiben.

Hierzu gehört der Bau von Anlagen und Leitungen auf städtischen Wegen und Grundstücken. Ein Teil der Dienstleistungen liegt wegen personeller Engpässe noch beim früheren Versorger, wie eine Sprecherin der Stadtwerke im Dezember vergangenen Jahres erklärte.

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