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Bei TV-Arbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann ist tot

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Logo von Burger King (Archivbild).
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Olching

Burger King nimmt erste Hürde

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Herumgesprochen hat es sich schon längst: Olching soll einen Burger King im Gewerbegebiet an der Schloßstraße bekommen. Nun wurde auch die erste Hürde genommen.

Olching – Der Bauausschuss bewilligte das Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag mehrheitlich. Kritik gab es trotzdem.

So äußerte sich Heide Kuckelkorn von den Grünen recht eindeutig. „Ich bin relativ unglücklich darüber. Es ist eine Speisewirtschaft, die ihr ganzes System quasi nur auf Müll aufbaut.“ Außerdem würde mehr Verkehr angezogen. Kuckelkorn fürchtete ebenso mehr Lärm und wünschte sich, dass bei der Versiegelung auf eine bessere Wasserdurchlässigkeit hingewiesen werde. Ihr Fraktionskollege Michael Kircher regte an, einen Radweg zu Burger King und eine Bushaltestelle zu bauen. Letztere sei bereits vorgesehen, hieß es vom Bauamt, und zwar vor „Unser Land“. Grundsätzliche Zustimmung erteilte die Grünen-Fraktion allerdings dennoch, da die Pläne konform gehen mit dem zulässigen Baurecht an dieser Stelle, wie Kuckelkorn erklärte.

Robert Meier (CSU) sah die Müll-Problematik nicht gegeben. „Den Müll macht nicht die Systemgastronomie, sondern der Bürger.“ Er befürchtete vielmehr, dass überbordende Werbemittel, etwa Pylone, eingesetzt werden könnten, wie es der Mc Donalds in Geiselbullach damals gerne gehabt hätte. Da sollte man schon vorher Vorkehrungen treffen, dass diese gar nicht erst beantragt werden könnten, warnte Meier.

Da konnte ihn Bürgermeister Andreas Magg (SPD) allerdings beruhigen. „Dieser Systemgastronom verzichtet vollständig auf diese Art von Pylonen.“ Magg erklärte, dass es damals schon ein Argument gegeben habe, das letztendlich gewirkt habe: „Es darf in Olching nichts sichtbarer sein als der Kirchturm.“

Kritisch äußerte sich auch Michaela Andersch-Steer (SPD): „Das Gebiet sollte ja eigentlich für örtliches Gewerbe zur Verfügung stehen.“ Sie fragte außerdem, ob der geplante Radweg nach Emmering tangiert sei. Dies verneinte Bauamtsleiter Markus Brunnhuber.

Das Gremium hatte neben dem grundsätzlichen Einvernehmen (einstimmig) Zustimmung erteilt für zwei Befreiungen von Auflagen, die aber etwa die Grünen nicht befürworteten. So wird der Drive-In-Terminal außerhalb der Baugrenzen errichtet und die Grünfläche entlang der Schloßstraße an einigen Stellen von fünf auf vier Meter verschmälert.  

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