Mädchen springt auf Trampolin
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In Graßlfing wird ein Trampolin aufgebaut.

Olching

Grundschüler können sich auf neuen Pausenhof freuen

Die Kinder der Grundschulen in Esting und Graßlfing können sich freuen: Ihre Pausen werden in Zukunft schöner werden.

Olching –  In Esting wird voraussichtlich der gesamte Freibereich neu gestaltet. In Graßlfing wird auf dem Pausenhof ein großes Trampolin aufgestellt. Das letzte Wort zu den beiden Maßnahmen hat aber heute Abend der Hauptausschuss.

Im Bauausschuss war die Umgestaltung des Estinger Pausenhofs noch heftig umstritten gewesen. Mit 6:5 Stimmen stimmte das Gremium nur knapp zu. Der Bildungs- und Sozialausschuss sah dies jetzt deutlicher: Die Umgestaltung wurde einstimmig empfohlen.

Schul- und Hortleitung nebst Elternbeirat hatten den Umbau gewünscht und in Workshops mit einem Landschaftsarchitekturbüro und dem Schulreferenten die neue Gestaltung erarbeitet. Geplant sind ein grünes Klassenzimmer, eine Matschanlage, eine Hängebrücke nebst Rutsche, eine Seilbahn, ein Barfußpfad, eine Liegematte, eine Beobachtungsplattform für das bestehende Biotop, Beerensträucher und Hochbeete.

Angemessene Gestaltung

Die Arbeiten sollen noch heuer beginnen. Auf 270 000 Euro wird der Umbau geschätzt, eine Summe, die die Stadt aber wohl nicht alleine tragen muss, die Maßnahme ist förderfähig. Bauamtsleiter Markus Brunnhuber bezeichnete das Vorhaben als eine „angemessene und nicht übertriebene Gestaltung“.

Auch CSU und Freie Wähler stimmten dem Umbau zu. Im Bauausschuss hatten sie die Gestaltung wegen der hohen Kosten abgelehnt. Jetzt lobte Maximilian Gigl (CSU) die Planung als ein „gutes und richtiges Konzept“. Andreas Hörl (CSU) sprach sogar von „prima“. Auch Stefan Eibl (Freie Wähler), dessen Fraktionskollege Alois Waltl im Bauausschuss ebenfalls die Kosten kritisiert hatte, freute sich.

Die Umgestaltung angesichts einer möglichen Haushaltssperre nicht auf zwei Jahre aufzuteilen, sondern heuer in einem Rutsch durchzuführen, ist aber nicht möglich. Wie Bürgermeister Andreas Magg (SPD) auf Nachfrage erläuterte, stehen dafür dieses Jahr lediglich 135 000 Euro im Haushalt bereit. Die Maßnahme wurde zudem in zwei Abschnitte aufgeteilt um die Bauarbeiten für die Schule erträglicher zu gestalten.

Mit Fallschutz

Für die Graßlfinger Grundschüler wird ebenfalls ein großer Traum in Erfüllung gehen, wie Rektorin Cathrin Theis bemerkte. Das langersehnte Trampolin nebst Fallschutz für den Pausenhof soll nun endlich Wirklichkeit werden. Der Elternbeirat und der Förderverein hatten sich bereits 2017 bereit erklärt, für die 24 5000 Euro teure Anschaffung 4500 Euro bei zu steuern. 11 000 Euro sind für die Erdarbeiten und den Fallschutz prognostiziert und 13 000 Euro für die Montage der Trampolinanlage.

Die von der Stadt benötigten 20 000 Euro waren mit einem Sperrvermerk versehen, bis ein geeigneter Standort für das in den Boden eingelassene neun Meter lange und rund 1,65 Meter breite Trampolin nebst Fallschutz gefunden ist. Dieser ist nun im nord-westlichen Bereich gefunden.

Bedenken, dass es auf dem Trampolin zu Unfällen kommen könnte, hat die Rektorin nicht, „die Kinder sind „extrem diszipliniert und werden eingewiesen“, erläuterte sie auf Nachfrage Eibls. Sie räumte aber auch ein, „eine 150 prozentige Sicherheit gibt es nicht“. Ob die Versicherung für eventuelle Unfälle darauf einspringe wie Gigl wissen wollte wird bis heute Abend zur Sitzung des Hauptausschusses geklärt werden. (sus)

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