Trommelklänge beim Richtfest: Schüler untermalten die Feierlichkeit zur Fertigstellung des Neubaus an der Grundschule Graßlfing mit Musik (Foto oben). Zum Richtfest waren Vertreter der Stadt, Schüler, Lehrer, Stadträte, Landtagsabgeordnete und die Architektin zusammen gekommen. Ist der Neubau im kommenden Jahr fertig, kann die Grundschule zur Ganztagsschule werden. Auch der Altbau wurde saniert und modernisiert.  Fotos: Peter weber
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Trommelklänge beim Richtfest: Schüler untermalten die Feierlichkeit zur Fertigstellung des Neubaus an der Grundschule Graßlfing mit Musik.

Olching

Grundschule Graßlfing feiert Richtfest

Die Erweiterung der Grundschule Graßlfing schreitet voran: Der Rohbau des neuen Gebäudes steht, und das Richtfest konnte gefeiert werden. Ist der Neubau fertig, kann die Schule zur Ganztagsschule werden.

Olching – Die Freude war groß unter den Gästen über „einen prachtvollen Um- und Neubau“, wie die Rektorin der Graßlfinger Grundschule, Cathrin Theis sagte. Fertig sein soll der auf 20 Millionen geschätzte Bau im Frühsommer kommenden Jahres.

Ein Teil des Schulgebäudes wird völlig neu gebaut, der noch bestehende Altbauteil saniert und angepasst. Eine laut Architektin, Ulrike Donner „nicht ganz einfache Bauausführung.“

Im Neubau sollen viele Klassen unterkommen. 411 Schüler sind laut Bürgermeister Andreas Magg für 2020 prognostiziert. Es werde aber keine Zweiklassengesellschaft geben“, betonte er. Auch im sogenannten Altbau werde es „sehr, sehr gute Lernbedingungen geben.“

Vor vier Jahren habe der Stadtrat damit begonnen, sich über eine Erweiterung der Grundschule Graßlfing Gedanken zu machen, erinnerte sich Schulreferent und Vize-Rathauschef Maximilian Gigl (CSU). Denn die Schule wuchs stetig, mehrere Klassen mussten in Containern untergebracht werden.

Schulfamilie an Planungen beteiligt

Rektorin Cathrin Theiss freute sich vor allem, dass die Schulfamilie von Anfang an an den Planungen beteiligt war. Und Magg freute sich über die Rektorin, denn, “ich habe selten jemanden erlebt, der sich so intensiv einbringt.“

Entstehen werden sogenannte Lernlandschaften, mit Rückzugsbereichen und gemeinsam zu nutzenden Marktplätzen. Vor einem Jahr war der Spatenstich, „nach einem etwas holprigem Start“ wie Magg erläuterte. Die Ausschreibung für den Rohbau musste nämlich aufgehoben werden, die Angebote lagen weit über der Kostenschätzung.

Doch nach dem Baubeginn kam es trotz Corona zu keinerlei Verzögerung mehr. Geplant ist, dass die Schüler nach den Pfingstferien im kommenden Jahr nach und nach aus den Containern, in denen sie während der Bauzeit untergebracht sind, in den Neubau und den sanierten Altbau umziehen, berichtete Magg.

Gebaut wird und wurde aber nicht nur an dem Schulgebäude. Um einen Puffer zwischen Schule und Straße zu erhalten, wurde zudem die Schulstraße verschwenkt. Kosten: rund eine Million Euro. So können die Schüler sicher zur Schule gebracht und wieder abgeholt werden. Zudem wird Tempo 30 vor der Schule eher eingehalten.

„Wenn der Bau steht und der Dachstuhl errichtet ist, richtet der Bauherr den Richtschmaus aus“, meinte die Architektin. Auf den Schmaus mussten die Gäste aufgrund von Corona zwar verzichten, für Getränke war aber gesorgt. Das Richtfest völlig streichen wollte die Stadt nicht. „Es ist wichtig, dass man solche Meilensteine zusammen feiert“, so Magg. (sus)

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