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Symbolischer Spatenstich: Bürgermeister Andreas Magg (Mitte) eröffnete die Baustelle am „Großen Berg“ an der Münchner Straße in Olching. Ihm zur Seite standen dabei die Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler (CSU) und Michael Schrodi (SPD). Auch die meisten Stadträte und die Bauamtsmitarbeiter ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Bauvorhaben „Großer Berg“

Startschuss für Olchings größtes Wohnbau-Projekt seit 20 Jahren

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Am Freitag war in der Münchner Straße Spatenstich für das größte Wohnbau-Projekt der Stadt seit etwa 20 Jahren.

Olching – So jedenfalls kündigte es SPD-Bürgermeister Andreas Magg vor seinen Stellvertretern Maria Hartl (CSU), Fritz Botzenhardt (SPD), Rathausmitarbeitern, Stadträten, Planern und Architekten an. Auch die Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler (CSU) und Michael Schrodi (SPD) waren gekommen.

Die Kalkulation beläuft sich auf derzeit um die 25 Millionen Euro. „Damit ist der Ofen aber auch aus“, stellte der Rathauschef klar. Geplant sind eine Kindertageseinrichtung für sieben Gruppen, Träger ist die Caritas. Außerdem entstehen 31 einkommensgeförderte, kommunale und barrierefreie Wohnungen. Alles weitgehend in nachhaltiger und CO2-freundlicher Holzbauweise, wie die Architektin betonte.

Die Kooperation zwischen den Bauträgern war nicht immer einfach

Neben dem städtischen Bau realisiert die Wohngut (ein Zusammenschluss aus Bürgern), die einen Teil des Grundstücks in Erbpacht übernommen hat,  ihr generationsübergreifendes Projekt mit rund 30 bezahlbaren Wohnungen. Vertreter der Wohngut waren beim Spatenstich ebenfalls dabei. Die Kooperation sei nicht immer einfach gewesen, erinnerte sich Bürgermeister Magg. An einigen Schnittstellen gab und gibt es Reibungspunkte. Trotzdem: Jetzt ist der Startschuss gefallen, das Ziel ist sportlich. Die Fertigstellung des Projektes ist bereits für 2021 angepeilt. Jetzt wird es allerdings erst einmal schmutzig: Zunächst müssen die Altlasten von der ehemaligen Mülldeponie entfernt werden. Man sei da jedoch laut Magg optimistisch, dass es nicht allzu böse Überraschungen geben wird.

Der offizielle Name des Bauvorhabens ist übrigens „Großer Berg“. Woher diese Bezeichnung kommt, obwohl weit und breit nicht einmal ein Hügel, sondern nur ein Weiher auf dem Nachbargrundstück zu sehen ist, erklärte Magg ebenfalls: Es ist eine topographische Besonderheit, weshalb dieses Gelände so genannt wird. Es gibt eine Neigung Richtung Gröbenzell, diese ist mit bloßem Auge aber wirklich kaum wahrnehmbar.

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