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Hell, modern und freundlich: Nach Jahren der Mängel können sich die Olchinger Bauhofmitarbeiter nun über ein neues Gebäude mit Sozialtrakt, Umkleiden und einem modernen Sanitärbereich freuen. In Anwesenheit von Gemeinderäten, übergab Bürgermeister Andreas Magg das Gebäude nun seiner Bestimmung.

Feierliche Einweihung

Ein modernes Zuhause für den Bauhof

25 Jahre lang wurde über die Zukunft des Olchinger Bauhofs diskutiert. Im April 2016 erfolgte dann endlich der Spatenstich für einen Neubau. Nun wurden die modernen und zweckorientierten Räumlichkeiten feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Olching – Vor allem für die Mitarbeiter von Bauhofleiter Peter Rötsch sind die neuen Räumlichkeiten ein Gewinn. „Hell, freundlich und pragmatisch“, bezeichnete sie Bürgermeister Andreas Magg im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier. Jahrelang mussten die Heinzelmännchen der Stadt ihren Dienst unter nicht optimalen Bedingungen verrichten. Bereits 2007 stellte der Gemeindeunfallversicherungsverband gravierende Mängel an der Ausstattung des Sozialtraktes fest, vor allem auch hinsichtlich des Sanitärbereichs. „Die Mitarbeiter haben es jahrzehntelang ertragen“, sagte dazu Bauamtsleiter Markus Brunnhuber. Dringender Handlungsbedarf sei gegeben gewesen.

Bis zum Beginn der Bauarbeiten stand an der Stelle noch ein alter Schuppen, in dem der Olchinger Bauhof Fahrzeuge und Ausrüstung gelagert hat.

Für weibliches Personal etwa gab es weder Duschen noch Umkleiden. Das hat sich nun geändert, auch wenn es momentan erst zwei Plätze sind, die Frauen zur Verfügung stehen. „Das können wir aber noch ausbauen“, beruhigte Markus Mader, Projektleiter für die Stadt Olching.

Ganz fertiggestellt ist der Olchinger Bauhof aber noch nicht

Außerdem, so wurde am Rande der Einweihung bekannt, sollen vier Asylbewerber die Mannschaft des Bauhofs verstärken. Die personelle Aufstockung ist laut Magg durchaus angebracht. Denn die Bauhof-Mitarbeiter betreuen und pflegen rund 650 000 Quadratmeter Grünfläche. Dies rechtfertige laut Magg auch das für den Neubau eingestellte Budget von 2,8 Millionen Euro. Dieses werde leicht unterschritten, freute sich der Rathauschef. Zudem sei man voll im Zeitplan geblieben.

Ganz fertiggestellt ist der Bauhof aber noch nicht. Die Leitungen für das Grundwasser erhalten noch den letzten Schliff. Dann erst kann das Bauhofgelände komplett asphaltiert werden. Zudem steht noch der betriebsinterne Umzug von einigen Bereichen in den neuen Trakt bevor. „Die Leitung dafür überlassen wir dem Peter Rötsch. Das hat er sich verdient“, so Projektleiter Mader über den seit 35 Jahren am Bauhof tätigen Rötsch.

Der hatte bereits vor einem Jahr beim Spatenstich erklärt: „Wir freuen uns auf die modernen Räume.“ Technisch ist man auf dem aktuellen Stand der Dinge. Die Kühlzelle neben dem Aufenthalts- und Schulungsraum etwa ersetzt acht Kühlschränke. „Energetisch gesehen ist sie besser als die acht Kühlschränke“, so Mader.

Der durfte sich auch über das Lob von Bauhof-Referentin Lydia Bodensteiner freuen, die seit 21 Jahren im Gemeinde- und Stadtrat sitzt – und seitdem über den Bauhof mitdiskutiert hat.

von Hans kürzl

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