Neue Serie: Teams und ihre Künstlernamen

Punkband steht Pate fürs Logo-Patent

Seit knapp zehn Jahren nennt sich die Volleyball-Abteilung des SV Esting „Elephants“. Florian Saller, einer der beiden Namens-Initiatoren, erklärt den Grund dafür.

Esting Zusammen mit Klemens Schüppert hatte Florian Saller Ankündigungsplakate für die Spiele per Hand geschrieben. „Dabei haben wir uns einen Spaß daraus gemacht, unseren Gegnern immer einen zusätzlichen Namen mit deren Erstbuchstaben des Vereins zu geben. Wie beispielsweise Hummeln für Hauzenberg oder Dachse für Dachau.“ Irgendwann kamen die beiden Plakatschreiber auf die Idee: „Warum geben wir unserer Mannschaft eigentlich nicht auch einen Fantasienamen?“

Beim Aufwärmen und Einspielen vor einem Heimspiel dröhnte immer über die Lautsprecheranlage das Lied der englischen Fun-Punkband Toy Dolls „Nelly the elephant“ durch die Halle. Und schon war der Name „Esting Elephants“ geboren. Im Verlauf der Zeit wurde dann an einem Logo gebastelt. Saller, der jetzt Trainer der Bayernliga-Männer und von der in die Landesliga aufgestiegenen zweiten Frauenmannschaft ist, zählt zu den Urgesteinen beim SV Esting. „Bei der Logo-Gestaltung waren wir aber nicht gerade die Talentiertesten“, erinnert er sich. So wurde von verschiedenen Leuten das Logo immer wieder neu gestaltet und schließlich vom Inhaber eines Gröbenzeller T-Shirts-Ladens ins aktuelle Design gebracht.

Saller: „Wir nutzen den Namen in Verbindung mit unserem Logo inzwischen sehr erfolgreich für Marketing-Zwecke und unsere Außendarstellung, unter anderem auf Facebook.“ Das Logo hat sich Esting in Verbindung mit dem Namen als Wort-Bild-Marke patentieren lassen.

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