Trendsport in der Amperstadt

In Esting steigt ein Bubble-Soccer-Turnier

Esting – Bubble Soccer heißt ein neuer Trendsport, bei dem Fußballmannschaften in großen aufgeblasenen Plastikkugeln gegeneinander antreten und übers Spielfeld rennen, rollen und hüpfen. In Esting veranstaltet Selim Aydin (22) nun ein solches Turnier. Er hat den neuen Sport selbst schon ausprobiert und erklärt, wie er funktioniert.

Herr Aydin, wie sind Sie auf Bubble Soccer gekommen?

Aydin:  Ich habe im Internet etwas dazu gesehen und mit Bekannten den Sport in Stuttgart selbst ausprobiert. Beim SV Esting trainiere ich Kinder aus der Fußballabteilung und habe mir gedacht, dass wir so etwas einmal anbieten sollten. Die Organisation macht mir sehr viel Spaß und ich wollte erreichen, dass die Leute einmal etwas Neues sehen.

Wie fühlt sich das Spielen in der Blase an?

Aydin: Das ist pures Adrenalin! Wenn man gegen jemanden rennt und hinfällt, spannt sich der ganze Körper an, weil er einen harten Aufprall erwartet. Aber man fliegt und rollt mit der Bubble einfach herum und kann sich dabei nicht verletzen. Das macht viel Spaß.

Wie groß ist denn die Bewegungsfreiheit?

Aydin: Mit den Bubbles können die Sportler ziemlich zügig rennen. Die Bälle sind nicht eng, man trägt sie eher vor sich her. Aber es geht ohnehin mehr um den Spaß und die Unterhaltung beim Spielen als um die Ergebnisse.

Wer ist beim Bubble-Soccer-Turnier dabei?

Aydin: Bisher haben sich 13 Mannschaften angemeldet, bis zum Turnier rechne ich mit 16. Mindestens vier Spieler sind in einem Team. Ab 16 Jahren dürfen alle über 1,50 Metern und bis maximal 110 Kilogramm Körpergewicht mitmachen. Viele jüngere Leute, aber auch 30- und 40-Jährige sind dabei. Viele kenne ich aus der Sportabteilung.

Wie läuft das Turnier ab?

Aydin: Zuerst bekommt jede Mannschaft eine Bubble zum Ausprobieren, denn viele haben das vorher noch nie gemacht. Dann ziehen jeweils vier Spieler pro Mannschaft ihre Bubbles an und wir passen die Plastikbälle an. Die sitzen nämlich auf Schulterpolstern und müssen richtig eingestellt werden, damit sich alle Spieler gut bewegen können. Dann spielen immer zwei Teams in einer Acht-Minuten-Partie gegeneinander. Wenn es heiß ist, kann das auch anstrengend werden.

Woher haben Sie denn überhaupt die Bubbles?

Aydin: Die habe ich gemietet. Kaufen wäre viel zu teuer gewesen.

Das Bubble-Soccer-Turnier

findet am Samstag, 16. Juli, von 10 bis 22 Uhr auf der Freisportanlage des SV Esting an der Pestalozzistraße statt. Eine Voranmeldung ist per E-Mail an bubble.turnier @gmail.com mit dem Betreff „Anmeldung der Mannschaft“ und dem Teamnamen erforderlich. Weitere Infos gibt es auf Facebook unter dem Stichwort „Bubble Soccer Turnier“. (mmh)

Hinweis der Redaktion: Die Formulierung, dass dieses Turnier das erste seiner Art in der Region sei, wurde nach dem Hinweis eines Users ersetzt. Es gab mindestens in Bruck schon einmal ein Bubble-Soccer-Turnier.  

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