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Schranke soll Eltern-Taxis vom Lehrer-Parkplatz fernhalten

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Bürgermeister Andreas Magg berichtete über die Entwicklung in den Stadtteilen Graßlfing und Geiselbullach. © Weber

Elterntaxis, die ihre Kinder kurz vor knapp möglichst nah am Eingang aussteigen lassen, sind an vielen Schulen ein Problem. Dabei macht die Schule in Graßlfing keine Ausnahme, wie die Bürgerversammlung aufzeigte.

Geiselbullach/Graßlfing – Bürgermeister Andreas Magg bezeichnete es als „großes Problem“, dass Eltern regelmäßig den Einfahrtsbereich des Lehrer-Parkplatzes ansteuern, ihre Kinder absetzen und dann rückwärts wieder in die viel befahrene Schulstraße einfahren. Dadurch entstehe ein Sicherheitsproblem. Dem werde nun mit einer Schranke im Zufahrtsbereich dieses Parkplatzes begegnet.

Dagegen bereiten parkende Autos an der Feurs-Straße Schwierigkeiten: „Zu viele Dauerparker stehen zu nahe an Grundstückseinfahrten“, kritisierte Bernhard Reisinger. Eine für alle zufrieden stellende Lösung sei kaum zu erreichen, so Magg. Er wies außerdem darauf hin, dass sich bei entsprechenden Verbotsmaßnahmen der Parkdruck auf die Seitenstraßen verlagern könne.

Erneuert wurden auch die Bedenken, dass durch durch den geplanten neuen Wertstoffhof zusätzliche Lärm- und Verkehrsbelastungen entstünden. Auch mit dem Hinweis, statt im Schwaigfeld sei ein Alternativstandort in der Feurs-Straße angedacht, konnte die Bedenken nicht zerstreuen. Zumal der Wunsch von Sportvereinen, eine 400-Meter-Bahn zu errichten, ebenfalls in diesem Gebiet vorgesehen ist, wie Magg erläuterte. Das könne zusätzlichen Verkehr verursachen, wurde an dieser Stelle ebenfalls einige Male aus den Reihen der rund 60 anwesenden Bürger angemahnt.

Andererseits hatte Manfred Happ vom TSV Geiselbullach darauf hingewiesen, dass der Verein bereits an den Grenzen seiner Aufnahmekapazität angekommen sei. So müsse man Interessenten, die aus neu entstandenen Gebieten an den Verein herantreten würden, immer wieder Absagen erteilen. „Trendsporten können wir deshalb schon gar nicht anbieten“, wies Happ darauf hin, dass sich der TSV nur sehr beschränkt um neue Mitglieder bemühen könne.

Happ wies in diesem Zusammenhang auch noch auf die Hallenproblematik hin. „Da kämpfen wir bei der Belegung schon um jede Minute.“ Der TSV-Vertreter hielt der Stadt vor, dass der Bau von Hallen mit der Entwicklung der Einwohnerzahlen kaum Schritt gehalten habe. Magg erklärte an dieser Stelle, dass zumindest in den nächsten sechs Jahre kein weiterer Hallenbau in der Stadt zu erwarten sei.

Schnell reagieren will man dagegen in Olching auf die immer noch hängenden Wahlplakate. Der Bürger Jens Pape wollte deswegen in der Versammlung sogar einen Antrag stellen. „Das sieht an so vielen Stellen katastrophal aus“, beschwerte er sich.

Bürgermeister Magg wies zwar darauf hin, dass im Vorfeld von Wahlen Parteienwerbung nicht beschnitten werden dürfe. Er kündigte aber an, dass die Stadt die Plakate nun zeitnah durch eigene Mitarbeiter abnehmen lasse. „Das werden wir dann aber auch entsprechend in Rechnung stellen“, so Magg. Daraufhin erklärte Pape, dass er seinen Antrag zurücknehmen werde. HANS KÜRZL

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