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Renate und Günter Sirtl betreiben auch das Lokal im Olchinger KOM. 

Olching & Schöngeising

Das sind die neuen Wirte vom Jexhof

Den neuen Pächtern der Gastwirtschaft im Jexhof war zum Einstand das Glück hold. Am ersten Wochenende hatten Renate und Günter Sirtl alle Hände voll zu tun. Das Lokal im Bauernhofmuseum war rappelvoll. „Da hat das Wetter natürlich mitgespielt“, erklärt die 54-jährige gebürtige Olchingerin Renate.

Sie und ihr zwei Jahre älterer Mann haben einen Pachtvertrag auf unbegrenzte Zeit. „Günter ist gelernter Metzger und ich Metzgereiverkäuferin. Wir haben uns während unserer Lehrzeit bei der Arbeit kennengelernt.“ Mit ihren fünf Kindern – der jüngste Sohn ist 28 Jahre alt – managt das Ehepaar auch das Lokal in der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM). „Es muss schon alles gut organisiert werden. 

Aber wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team“, erzählt Renate Sirtl. Auf die Idee, sich als Jexhof-Wirte zu bewerben, hat die Olchinger ein Freund gebracht. Jetzt bieten sie den Besuchern des Bauerhofmuseums bayerische Schmankerl aus Produkten der Region an. „Wir bereiten fast alle Speisen selbst zu. Es gibt kalte Brotzeiten, aber auch warme Gerichte.“ Während der Öffnungszeiten des Museums werden Essen und Getränke zur Selbstbedienung verkauft. Das Stüberl im Wirtshaus kann aber auch für private Veranstaltungen mit Service gebucht werden. Die Reservierungen laufen über das Landratsamt. „Die Leute feiern gerne auch Geburtstage hier. Im Mai haben wir sogar Gäste einer Kommunion bei uns.“ 

Die Sirtl-Kinder helfen bei der Arbeit mit, trotzdem sind weitere Mitarbeiter notwendig. „Wir haben mehrere 450-Euro-Kräfte angestellt. Die Meisten haben vorher bereits für uns gearbeitet. Aber es fehlen immer noch helfende Hände“, sagt Günter Sirtl. Die Suche nach Angestellten erweise sich aber als sehr schwierig. Neben den Museumsgästen bedient das Ehepaar auch viele Wanderer und Radler, die auf ihren Ausflügen Pause am Jexhof machen. Außerdem kennen die Sirtls schon jetzt Stammgäste. „Wir müssen den Leuten etwas bieten, damit sie nicht in eine andere Wirtschaft gehen.“ Mit der Frischluft und der idyllischen Umgebung könne man zweifellos punkten. „Vor allem am Wochenende, wenn man bei schönem Wetter draußen sitzen kann, ist hier die Hölle los.“(amü) 

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