Er darf nach Schweden: Martin Smolinski kämpft um den Einzug in die Grand-Prix-Weltserie. Foto: tb

Speedway

Smolinski darf weiter vom Grand Prix träumen

Olching – Speedway-Fahrer Martin Smolinski hat sein Zwischenziel erreicht – wenn auch unter Schmerzen: Mit verletztem Arm fuhr der Olchinger beim Wettkampf im italienischen Lonigo so gute Ergebnisse ein, dass er nun am Grand-Prix-Europa-Finale in Schweden teilnehmen kann.

Beim Grand-Prix-Halbfinale in Lonigo galt es für Smolinski, einen der vorderen sieben Plätze zu belegen, um den Challenge für den Speedway Grand Prix 2017 zu erreichen. Mit einem letzten Platz im ersten Lauf und damit null Punkten ging es für den 31-Jährigen, der noch unter den Nachwirkungen des schweren Sturzes beim Speedway Paar Cup in Landshut litt, schlecht los.

Doch dann kam der Olchinger gerade noch zur rechten Zeit in Fahrt: Mit einem zweiten Platz und einem Laufsieg holte er in den folgenden Läufen fünf Punkte und schob sich so auf Rang sieben. Punktgleich mit dem Dänen Mikkel Bech, da dieser aber keinen Lauf gewann, wurde er auf Rang acht nach dem dritten Durchgang gewertet. Wichtig war dieser Umstand, da ein Gewitterregen das Rennen vorzeitig beendete.

„Ich musste zwischenzeitlich gewaltig auf die Zähne beißen, da meine lädierte Hand im Rennen schmerzte“, sagte Smolinski nach dem nervenaufreibenden Rennen. Wie berichtet, hatt er bei der schweren Kollision in Landshut Prellungen und einen Muskelfaserriss im Unterarm erlitten. „Aber es hat sich gelohnt: Der letzte Qualifikationsplatz gehört uns. Somit haben wir unser Soll erreicht.“

Das Olchinger Speedway-Ass ist damit unter den letzten 16 Fahrern, die um drei Tickets für den Speedway Grand Prix kämpfen werden. Der Challenge um den Einzug in den Speedway Grand Prix findet am 3. September im schwedischen Vetlanda statt. „Wie 2013 müssen wir im Challenge unter die ersten Drei kommen, um in den Grand Prix zurückzukehren“, erklärte Smolinski. Damals war dem 31-Jährigen als bisher einzigem Deutschen im englischen Poole der Sprung in die Grand-Prix-Weltserie gelungen.

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