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2013 siedelte sich das erste Unternehmen im damals neuen Gewerbegebiet an der B 471 an. Mittlerweile gibt es dort 32 Betriebe aus den verschiedensten Branchen.  

Umfrage bei Firmen

So hat sich der Gewerbepark entwickelt

Olching – Arbeitsplätze vor Ort, Platz für einheimische Betriebe und mehr Gewerbesteuereinnahmen: Das wollte Olching unter anderem mit der Ausweisung des Gewerbegebiets an der B 471 erreichen. Nun wurde ein Bestandsaufnahme gemacht.

Stadtrat Ewald Zachmann (FW) hatte das im Rahmen einer Diskussion im Juli angeregt. Dabei war es vor allem um die Frage der Ansiedlung kleinerer, heimischer Betriebe im dritten und letzten Bauabschnitt des Gewerbeparks gegangen. Die Ergebnisse einer Befragung der dort ansässigen Betriebe wurde nun dem Hauptausschuss vorgelegt.

Struktur der Unternehmen

Das erste Unternehmen, das sich in dem so genannten G-Park angesiedelt hat, war 2013 der Aubinger Stahlhandel. Etliche Betriebe aus unterschiedlichen Branchen folgten – von der Medizintechnik bis hin zum Online-Handelsriesen Amazon. Sie alle befinden sich im ersten und zweiten Bauabschnitt – also parallel zur Bundesstraße und in Richtung Bergkirchen (Kreis Dachau). Insgesamt sind es mittlerweile 32 Firmen.

Nach Angaben der Stadt sind 737 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer gemeldet. 151 Jobs sind am Standort Olching neu entstanden. Die Beschäftigten kommen überwiegend aus der Region München und dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Manche Mitarbeiter wohnen auch in Augsburg. Einige Betriebe gaben an, dass manche Mitarbeiter auch nach Olching umgezogen sind.

Über die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) hat ihren Hauptsitz im Gewerbepark. 19 Prozent sind dort mit einer Zweigniederlassung, 25 Prozent mit einer unselbstständigen Zweigstelle vertreten. 59 Prozent der Firmen sind von anderen Kommunen nach Olching gezogen.

Einnahmen durch Gewerbesteuer

Etwas über sieben Millionen Euro an Gewerbesteuern hat die Stadt Olching 2016 eingenommen. Rund 1,3 Millionen Euro davon hat der Gewerbepark an der B 471 in die Stadtkasse gespült. 2015 waren es rund 1,9 Millionen.

Ausblick zum dritter Bauabschnitt

Von dem insgesamt rund 50 Hektar großen Areal sind derzeit nur der erste und zweite Bauabschnitt realsiert. Der dritte Teilfläche befindet sich noch in privater Hand. Einen Bebauungsplan gibt es auch noch nicht. Die Isarkies GmbH, die auch schon die Flächen in den ersten beiden Bauabschnitten erworben hat, kann auch das dritte Areal kaufen. Allerdings hat sich die Stadt im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags ein Ankaufsrecht für eine Fläche von 12 000 Quadratmeter einräumen lassen. Dort könnten sich vor allem kleinere Olchinger Betriebe eine Heimat finden – vorausgesetzt, es gibt einen Bedarf.

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