Martin Smolinski schreibt sein Tagebuch.

Speedway in Australien: Das Grand-Prix-Tagebuch von Martin Smolinski

Nach 35 Stunden angekommen: Die Zeit verging wie im Flug

Am Samstag bestreitet Olchings Speedway-Profi Martin Smolinski das Grand-Prix-Finale in Melbourne. Hier sein erster Tagebuch-Eintrag aus Australien.

Wir hatten eine sehr angenehme Reise doch die 35 Stunden in den Jets und auf den Flughäfen stecken uns in den Knochen. Der Trip ging Dienstagfrüh um 5.15 Uhr in Olching los. Meine Freundin Veronika hat uns, das AUS#84-Team, zum Flughafen in München gefahren. Von dort ging es erst mal in Richtung London-Heathrow. Dort trafen fast alle anderen Teams, mit denen wir es beim Grand-Prix-Finale am Samstag in Melbourne zu tun bekommen, aufeinander. In Heathrow eingecheckt, gab es erst einmal ein gutes Frühstück.

Die Reise von London nach Flug verging buchstäblich wie im Flug: sehr schnell. Ich nutzte die Zeit mit meinen Teamkollegen Lukas Ziegler, Marcel Gerhard und Stefan Kurz zum Besprechen und Organisieren. Der Aufenthalt in Dubai dauerte nur eineinhalb – was nicht lang ist wenn, man das komplette Terminal durchkreuzen muss. Die Sicherheitskontrollen verliefen alle reibungslos.

Dann ging es von Dubai auf den 15-stündigen Flug nach Melbourne, der zum Schluss doch arg in den Knochen steckte. Doch es ist alles sehr gut organisiert. Aber ein wenig skeptisch ist man immer, wenn man in einem an anderen Land einreist. Haben wir alles richtig gemacht? Visa und Einreisekarte richtig ausgefüllt? Es klappte alles reibungslos. Dabei fällt mir ein: Es wäre schön, wenn auch unsere Grenzen so kontrolliert würden wie die in Australien.

Kurios: Angekommen auf der anderen Seite der Welt, und wer da steht da vor einem an der Passkontrolle: Der alte Haudegen Heinrich Schatzer mit dem ich in der Saison 1997/98 noch am gemeinsam Startband in Murek/Natschbach und St. Johann stand.

Via Bus ging es dann zum Hotel, das nur 500 Meter entfernt vom Etihad-Stadion ist, wo es am Samstag zum großen Grand-Prix-Showdown kommt. Es gab noch ein kurzen abendliches Team-Meeting, wie unser nächster Tagesplan aussieht. Und dann ran ans Tagebuch.

Also dann: Bis und guten Morgen oder in meinem Fall: Gute Nacht.

Euer Martin Smolinski

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