Platz für Graßlfinger Grundschüler: der geplante Anbau. 

Grundschule Graßlfing

Teuerste Variante macht das Rennen

Die Planung für die Erweiterung der Grundschule kann wohl zeitnah beginnen. Bau- und Sozialausschuss entschieden sich in einer Sitzung am Dienstag für die mit geschätzten 7,7 Millionen Euro teuerste von drei Varianten. 

Graßlfing – Diese beinhaltet, dass Teile des Altbaus saniert werden und die Schule mit einem Neubau erweitert wird. Der Stadtrat muss die Entscheidung zwar Ende Januar noch formal bestätigen. Dies gilt jedoch als sicher.

Ihre Wahl bezeichneten die Ausschussmitglieder und Bürgermeister Andreas Magg (SPD) als beste Alternative aus architektonischer und pädagogischer Hinsicht. Man könne bei Betreuungsangeboten räumlich flexibler reagieren, da die Nutzungsfläche 3490 Quadratmeter für bis zu 410 Schüler beträgt. Den Stadträten und Bürgermeister Magg wurde zudem eine Sorge genommen: Schulreferent Maximilian Gigl (CSU) hatte befürchtet, dass es schulinterne Streitereien um die Raumbelegung zwischen Alt- und Neubau geben könne, wenn der bestehende Teil der Schule nicht saniert werde.

Ob Neubau und Sanierung des Bestandes zeitgleich oder in zwei Schritten abgeschlossen werden, wird sich laut Bauamtsleiter Markus Brunnhuber wohl erst im Sommer entscheiden. Bei gleichzeitiger Fertigstellung müsste die Containeranlage für 760 000 Euro erheblich erweitert werden, um acht Klassen aufnehmen zu können. „In jedem Fall soll der Neubau im Sommer 2020 fertiggestellt sein“, betonte Brunnhuber auf Nachfrage. Erfolgt die Sanierung des Bestandes getrennt, wird diese bis Sommer 2021 abgeschlossen sein. Bis Ende März diesen Jahres sollen die Vorplanungen gelaufen sein, der Abriss des Westteils der Schule bis zum Ende der diesjährigen Sommerferien.

Mit in die Planung einbezogen werden soll eine Verschwenkung der Schulstraße, um einen größeren Puffer zwischen Gebäude und Straße zu schaffen. Zwar sind dafür Grundstücksverhandlungen zu führen. „Das sollte aber machbar sein“, sagte Bernhard Nickel (FW). Verkehrsreferent Hans Bieniek (CSU) befürwortete die Verschwenkung ebenfalls. Deren Kosten würden rund 600 000 Euro betragen, der Grundstückskauf wäre hinzuzurechnen.  hk

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