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In Olching

Vogelpark rüstet sich für neue Saison

Im Vogelpark Olching wird derzeit eifrig gewerkelt. Denn Ostern steht vor der Tür – und damit auch der Start in die neue Saison. Es locken längere Öffnungszeiten und neue Tiere.

Olching Im Zuge des Streites zwischen Vogelpark und Landratsamt, bei dem die Einrichtung Unterstützung von der Stadt erhalten hatte, hatte diese angeregt, die Öffnungszeiten auszudehnen. Das ist nun geschehen. „Es ist geplant, dass der Vogelpark ab dieser Saison nicht nur an Sonn- und Feiertagen, sondern auch samstags für Besucher öffnet“, sagt Vorsitzender Manfred Kuchenbaur beim Rundgang über das Gelände am Volksfestplatz. Bei der Jahreshauptversammlung im März wurde er zum neuen Chef des Vogelliebhabervereins gewählt und löst damit Dieter Ernst ab.

Schon zur Saison-Eröffnung ist ein langes Wochenende geplant: Der Park ist von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. „Und natürlich schlüpft wieder ein Vereinsmitglied ins Osterhasenkostüm und verteilt Süßigkeiten an die kleinen Besucher“, sagt Kuchenbaur.

Auch heuer gab beziehungsweise gibt es auf dem Gelände nach dem Winter wieder jede Menge Arbeit. Es gilt Wege zu befestigen und neu mit Kies aufzuschütten. So manch marodes Volierendach muss ausgebessert, Stützbalken müssen repariert werden. Es werden Thujen gepflanzt und Beete eingefasst. „All das kostet Geld und bedeutet natürlich viel Arbeit“, weiß Kuchenbauer aus Erfahrung. Darum sei der Verein auf einen entsprechenden Zuschuss seitens der Stadt angewiesen. Allein durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ließen sich die Ausgaben nicht schultern. Doch es gab einen Formfehler im Antrag. Der Verein wartet noch auf das Geld für Renovierungen – rund 24 000 Euro für die nächsten drei Jahre.

Durch Spenden und Darlehen von Mitgliedern und großem persönlichen Arbeitseinsatz konnten die dringendsten Reparaturen mittlerweile dennoch durchgeführt werden. „Hätten unsere treuen Mitglieder das nicht im Vorfeld gestemmt, hätten wir am Osterwochenende gar nicht eröffnen können“, sagt der Vorsitzende.

Die Renovierungsarbeiten sind nötig, um sich gegen die Vogelgrippe zu wappnen beziehungsweise um bestimmte Auflagen zu erfüllen. So sollen die Volieren nach und nach mit zusätzlichen Dächern im Außenbereich ergänzt werden, damit die Tiere trotz Einstallpflicht – die im Falle der Vogelgrippe gilt – draußen sein können.

Die neue Greifvogelanlagen, die im Streit mit dem Landratsamt für viel Unmut gesorgt hatte, wird zwar im Mai ihrer Bestimmung übergeben. Aber schon ab Karfreitag können die Besucher ein Wüstenbussardpärchen, zwei Gelbkopf-Karakaras und Maskeneulen dort bewundern. Ab Mai kann dann auch in den hinteren Bereich der neuen Anlage ein Blick geworfen werden. Es werden spezielle Führungen für Gruppen, aber auch Einzelpersonen angeboten, berichtet Kuchenbaur.

Gleich gegenüber der neuen Greifvogelanlage wurde die Waldvogel-Voliere auf Vordermann gebracht. Darin flattern Dompfaffen, Stare, Amseln, Meisen und Finken. Außerdem erwartet die Besucher heuer erstmals ein besonders großes Nest auf dem Gelände. „Das wird eine Begegnungsstätte für Familien, Gruppen oder Kinder – also für alle, die wissen möchten, wie sich ein Vogel in einem Nest fühlt“, erklärt Kuchenbaur. (akk)

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