Die Schafkopf-Meister: 2. Bürgermeister Robert Meier (l.), Volksfestreferent Andreas Hörl (2.v.r.) und Organisator Sepp Hundegger (r.) gratulieren Sieger Heinz Spörl aus Puchheim (3.v.r.) sowie den Zweit- und Drittplatzierten Helmut Scharf (3.v.l.) und Michael Dachsel aus Olching. Foto: Weber

Bilanz 

Volksfest ohne Matsch-Probleme

Olching – Eine positive Bilanz zieht Bürgermeister Andreas Magg nach dem Ausklang des 66. Volksfest. Es sei ein sehr friedliches Fest geworden, der Wirt sei zufrieden und die Besucherzahlen seien trotz des unbeständigen Wetters gut gewesen.

„Wir zählen die Leute zwar nicht, aber wenn man wie ich andauernd draußen ist, kann man das doch abschätzen“, so Magg. Gerade am Freitagabend, als das Feuerwerk gezündet wurde, habe man sich von den Besuchermassen ein bisschen gefühlt wie auf der Wiesn.

Viel Lob habe es seitens der Fahrgeschäftsbetreiber und Schausteller für die Umgestaltung des Festplatzes gegeben. Denn auch bei stärkerem Regen sei das Wasser – im Gegensatz zu früher – nicht auf Platz und Parkfläche gestanden. Auch habe man nicht mit Matsch zu kämpfen gehabt.

Der neu befestigte Untergrund – die Sickerfähigkeit und Tragfähigkeit des Bodens wurden erhöht – hat sich auch aus einem weiteren Grund bezahlbar gemacht: „Wir hatten noch nie so viele Fahrgeschäfte wie heuer“, erzählt Magg. Gerade große Fahrbetriebe wie der X-Flight seien früher auf dem Olchinger Volksfest undenkbar gewesen. „Und mich haben einige junge Leute angesprochen, die sich über die neuen Attraktionen richtig gefreut haben.“

Traditionsveranstaltungen wie der Boxkampf und das Schafkopfturnier seien gut angenommen worden, dagegen habe man sich von der erstmals durchgeführten Stoaheba-Meisterschaft deutlich mehr Resonanz erwartet, so Magg. Nun wolle man überlegen, wie man das Fest noch attraktiver machen kann. Eine der Ideen sei, auf dem Parkplatz im kommenden Jahr alte Bulldogs und Oldtimer zu präsentieren.

Für eine Schrecksekunde hatte am Sonntag ein Unfall am Kinderkarussell gesorgt. Ein Kinderbus hatte sich aus der Verankerung gelöst und dabei eine Mutter und ihr Kind leicht verletzt. Wie die Polizei gestern auf Nachfrage mitteilte, war wohl ein gebrochener Bolzen Schuld an dem Unglück. Wahrscheinlichster Grund für den Bruch: Materialermüdung. (sw)

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