Viele Besucher hat das Olchinger Volksfest auch heuer wieder gelockt. Wirt und Referent sind zufrieden. Foto: weber

Bilanz in Olching

Volksfest: Trotz Hitze etwas mehr Besucher als im Vorjahr

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Zehn Tage ist es rund gegangen auf dem Olchinger Volksfest. Der zuständige Referent, Andreas Hörl, ist zufrieden – auch, wenn der Bayerische Abend, der heuer zum ersten Mal stattgefunden hat, nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat.

Olching– „Zum einen war es zu heiß, zum anderen hatten wir ihn im Vorfeld nicht genug bekannt gemacht“, erklärt sich Hörl die wenigen Besucher. Rund 150 seien zu dem Abend gekommen. Ins Festzelt passen aber rund 2000. „Das ist zu wenig“, so Hörl.

An der Veranstaltung, die vor allem Leute mittleren Alters und Familien ansprechen soll, will der Volksfestreferent aber festhalten und sie nächstes Jahr stärker bewerben. Unter anderem wolle man die Trachtenvereine in der Region anschreiben, um das Interesse zu wecken.

Mit den Besuchern insgesamt sind Hörl und auch Festwirt Gerhard Widmann zufrieden. Es seinen sogar ein paar mehr als im Vorjahr gewesen, sagt Widmann. Vor allem der Mittwoch vor dem Feiertag und das zweite Wochenende seien gut gelaufen. „Da war es nicht ganz so heiß“, so der Wirt. Vor allem am Sonntag sei ideales Volksfest-Wetter gewesen. Alles in allem sei der Umsatz so wie in den vergangenen zwei, drei Jahren gewesen. Der besucherstärkste Tag war auch heuer wieder der Tag der Vereine vor dem Feiertag. Fronleichnam selbst – der Tag an dem traditionell viele Besucher vom Speedway rüberschwappen – sei dieses Jahr nicht so stark gewesen. „Da war es zu heiß“, so Widmann. Rangeleien oder Raufereien habe nicht gegeben.

„Es war ein friedliches Volksfest“, sagt auch Herbert Kanz, stellvertretender Leiter der Olchinger Polizeiinspektion. Zweimal mussten die Beamten wegen Tätlichkeiten ausrücken. Ansonsten wurden sie nur wegen Kleinigkeiten gerufen, wie zum Beispiel wegen eines gestohlenen Handys. Zudem wurde eine Jugendschutzkontrolle durchgeführt. „Doch die hat auch nichts Gravierendes ergeben“, so Kanz.

Um die Sicherheit an den gut besuchten Wochenenden und dem Tag vor dem Feiertag zu gewährleisten, sind mehr Beamte als unter der Woche im Einsatz. „Die sind aber nicht ständig im Ort“, erklärt Kanz. Denn da seien die Securityleute. Und natürlich werde Streife gegangen.  es

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