S-Bahn: Polizei ermittelt - Verspätungen auf Stammstrecke im Berufsverkehr

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Einige der Olchinger Wanderer vor den Tafeln mit den Teilnehmern: Abteilungsleiter Herbert Behnke (l.) freute sich über so viel Besuch. Fred Bodensteiner (5.v.l.) gehört zu den ältesten Mitgliedern und wandert seit 1969. Er war jahrelang Abteilungsleiter. Auch Ehefrau Lydia Bodensteiner (6.v.l) teilt seine Begeisterung. foto: kast

Olching

Bei den Wandertagen alte Freunde treffen

Olching – Wandern hält nicht nur fit. Wenn man das Hobby gemeinsam ausübt, entstehen auch Freundschaften. Bestes Beispiel: Die Wandertage in Olching.

Mehr als 1200 Wanderer waren am verlängerten Wochenende gekommen, um entlang der Amper zu spazieren. Auf den großen Holztafeln im Hof waren sie alle aufgezählt: Sämtliche Vereine, die an den 48. Internationalen Wandertagen der Olchinger Motorsportfreunde (Abteilung Wandern) teilnahmen. Mehr als 65 Clubs aus ganz Deutschland – viele Freunde der Olchinger – aber auch private Besucher aus der Bundesrepublik wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen.

Bei herrlichem Wetter machten sich die Wanderer auf, um eine der fünf, zehn oder 20 Kilometer langen Strecken abzulaufen. „Wir haben viel Lob für unsere schönen Wege bekommen“, erzählt Fred Bodensteiner aus der Wanderabteilung des Vereins. Der 78-Jährige ist bereits seit 1969 aktiv dabei und hat somit auch die allerersten Internationalen Wandertage in Olching miterlebt. „Damals war das noch ein wenig anders“, erinnert sich der Rentner. „Früher sind wir bereits um fünf Uhr morgens losgegangen.“ Inzwischen beginnen die ersten erst gegen 7 Uhr, was wohl auch mit dem Alter zu tun hat. Wie in vielen Vereinen, so kommen auch bei den Wanderern kaum mehr Neue nach. „Wenn man unter 50 ist, gilt man hier als jung“, bedauert Herbert Behnke, der Leiter der Abteilung.

Nichtsdestotrotz gibt es auch gute Nachrichten. So seien laut Fred Bodensteiner viele Familien und junge Erwachsene bei dem Event von der Partie. „Ein Familienvater hat mir gesagt, dass er als Kind schon oft wandern war und nun wolle er sehen, ob es noch genauso schön ist wie früher“, freut sich der 78-Jährige. Dessen Frau Lydia ist ebenfalls fasziniert vom Wandern. Für die 72-Jährige sind hier alle wie eine große Familie. „Schließlich kennen sich hier 90 Prozent aller Teilnehmer“, erzählt sie. Oft besuchen sich die diversen Wandergruppen gegenseitig. Laut Herbert Behnke gelange man so an Orte, an die man sonst nie gekommen wäre. „Es kann passieren, dass in unseren zwei Bussen mehr Teilnehmer sitzen, als der Ort, den wir besuchen, Einwohner hat“, scherzt der 74-Jährige.

Und viele der Gäste geben sich in Olching nicht mit den kurzen Strecken zufrieden. Sie gehen aufs Ganze. So auch Walter Grund aus Burgen in Franken, der seit vier Jahren regelmäßig teilnimmt und am Sonntag die 20 Kilometer gewandert ist. Für den 49-Jährigen ist die Einladung der Olchinger Freunde ein Pflichttermin. „Und zur 18. Internationalen Winterwanderung des Vereins am zweiten Weihnachtsfeiertag komme ich auch wieder her. Da führt kein Weg vorbei“, erzählt der Familienvater und sattelt seinen Rucksack für die letzten fünf Kilometer des Tages.

Zum reibungslosen Ablauf trug am Wochenende auch die Stadt bei. Sie stellte den Besuchern Parkmöglichkeiten am Volksfestplatz zur Verfügung. „Die Stadt ist an solchen Veranstaltungen sehr interessiert“, betonte Vize-Bürgermeister Robert Meier. Denn schließlich kämen dadurch Besucher aus Nah und Fern nach Olching. (mk)

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