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Genau das Richtige bei Temperaturen um die 35 Grad: Die Olchinger Abiturienten gönnten sich und anderen bei ihrem Abistreich die eine o der andere Abkühlung. 

Olching

„Einfach ein bisschen Spaß haben“: Wasserduschen beim Abistreich

 Am Dienstagvormittag herrschte Ausnahmezustand am Olchinger Gymnasium: Die Abiturienten übernahmen in ihren schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift „WasAbi“ zumindest kurzzeitig die Kontrolle über ihre Schule.

Olching – Innen herrschte Chaos. Alte Mitschriften lagen überall herum, Möbel standen auf anderen Plätzen und Bereiche waren abgesperrt.

Bewaffnet mit Wasserspritzpistolen und Wassereimern leiteten die Abiturienten alle Schüler nach draußen auf den Sportplatz. Selbst von oben gab es die ein oder andere kalte Dusche: Einige Abiturienten hatten sich auf dem Dach postiert.

Einfach ein bisschen Spaß haben am Gymnasium Olching

Für den Ablauf verantwortlich waren Jakob Richter (18) und Dominik Herrmann (18). Die beiden hatten neben der Gestaltung der T-Shirts die Aufgabe, den Abistreich zu organisieren. Der Vorsatz: „Wir wollen einfach ein bisschen Spaß haben und das genießen“, sagte Richter.

Bereits seit den frühen Morgenstunden waren die jungen Männer und vier andere Abiturienten in der Schule, um alles herzurichten. Um 11.30 Uhr begannen die Spiele, bei denen Schüler gegen Lehrer antreten mussten. Richter erklärte, dass man sich genau überlegt habe, wie man das Motto „Was- Abi – der schärfste Jahrgang der Welt“ umsetzen könnte. Wasabi ist eine Art Meerrettich, der zu asiatischen Gerichten gereicht wird.

Wasabi-Wettessen am Gymnasium Olching

Eines bot sich da natürlich an: Wasabi-Wettessen. Das war das erste Spiel. Der zwölfjährige John traute sich und trat gegen Lehrerin Eva Zenetti an. Um alle Teilnehmer noch mehr zu motivieren, haben die Abiturienten Eisgutscheine für alle Gewinner besorgt. Unter lauten Anfeuerungsrufen aus dem Publikum konnte John das Spiel für sich entscheiden – kämpfte aber sehr mit der Schärfe.

Einen Wermutstropfen gab es: Der Direktor, sein Stellvertreter und viele andere Lehrer waren nicht da. Außerdem konnte der Abistreich erst später beginnen, als ursprünglich geplant, da einige Klassen noch Schulaufgaben schreiben mussten. Die Abiturienten hatten trotzdem Spaß und freuten sich auf das anschließende Grillen mit allen. Die anderen Schüler waren ebenfalls zufrieden. Für sie war der Unterricht für diesen Tag vorbei. nh

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