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Arbeitsmarktzulage

Olchings Mitarbeiter bekommen mehr Geld

Olching – Als erste Kommune im Landkreis zahlt die Stadt Olching an ihre Vollzeitbeschäftigten eine Zulage: Sie wird 100 Euro pro Monat betragen.

Die Stadt will mit dieser Arbeitsmarktzulage nicht nur neues Personal finden. Bürgermeister Andreas Magg (SPD) geht es auch darum, Stammkräfte zu halten. Dass Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen Mangelware sind, ist ja bekannt. Weniger aber, dass der gesamte Arbeitsmarkt für Verwaltungsfachleute leergefegt ist. Und der Kampf der Kommunen gegeneinander hier immer härter wird.

Die 100 Euro zusätzlich bekommen alle städtischen Bediensteten – mit Ausnahme der Beamten – spätestens ab April 2016. Das kostet die Stadt Olching in einem Jahr rund 200 000 Euro.

Geschäftsleiter Jürgen Koller berichtet, dass die jetzt vom Personalausschuss einstimmig getroffene Entscheidung über Monate gereift sei. Die Stadt gebe im Jahr eine sechsstellige Summe für Job-Inserate aus. Vielleicht könne die Zulage die Fluktuation stoppen und Olching als Arbeitgeber noch attraktiver machen.

Laut Koller wird nicht nur im Kreis, sondern auch in der weiteren Region fast überall über solche Zulagen nachgedacht: „Und vielleicht sogar über höhere Summen.“ Das heißt: Wer zuerst mehr zahlt, bekommt das Personal. „Wir wollten einen dreistelligen Betrag, um unsere Wertschätzung gegenüber dem Personal auszudrücken“, sagt Jürgen Koller. Zudem möchte Olching über der Ballungsraumzulage in Höhe von rund 75 Euro liegen.  zag

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