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Yulia Merten spielt die Domra.

Konzert in der Klosterkirche

Orgel bekommt ungewöhnlichen Begleiter

Fürstenfeldbruck – Orgel und ein russisches Zupfinstrument – ob das zusammenpasst? Diese Frage beantworten Organist Christoph Hauser und die ausgebildete Musikerin Yulia Merten (38) am Sonntag in der Klosterkirche. Merten spielt auf der so genannten Domra, einem der Mandoline ähnlichen Zupfinstrument mit drei Saiten. Hauser begleitet sie auf der Marienorgel. Yulia Merten erklärt, was die Besucher erwartet.

Frau Merten, wie kam die Kooperation zwischen Ihnen und Herrn Hauser zustande? 

Yulia Merten: Die Initiative ging von mir aus. Ich wusste, dass Herr Hauser ungewöhnliche musikalische Kombinationen mag. Deshalb wollte ich gerne einmal mit ihm zusammen spielen. 2015 hat es dann schon einmal geklappt, das war eine ganz besondere Erfahrung und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Ist es eine Herausforderung, die beiden Instrumente zusammen gut klingen zu lassen? 

Merten: Es ist auf alle Fälle nichts Alltägliches. Die Orgel muss sich etwas zurückhalten, damit die Besucher die Domra hören können. Aber Herr Hauser kann die Orgel so spielen, dass sie vom Klang her perfekt zur Domra passt. 

Klingt sehr speziell, ist das Konzert trotzdem was für jedermann? 

Merten: Ich würde es so sagen: Es richtet sich vor allem an Bürger, die Klassik mögen, aber trotzdem etwas Frisches hören wollen.

Das heißt, es werden klassische Stücke gespielt? 

Merten: Ja. Unter anderem spielen wir das bekannte Air von Johann Sebastian Bach, die Vocalise von Rachmaninov und ein Stück von Astor Piazzolla.

Gespräch: Verena Usleber

Termin:

Die Pfingstmatinée beginnt am Sonntag um 12.10 Uhr in der Klosterkirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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