Gratulation: (hinten v.l.) Engelbert Jais (Männergesangverein Luttenwang), Martin Leitmeier (Pfarrgemeinde), Josef Gröbmüller, Andreas Renn (beide Veteranen- und Soldatenverein), Franz Wurm (MGV), Michael und Josef Hillebrand (beide Feuerwehr Luttenwang), (vorne) der Jubilar mit Adelshofens Bürgermeister Michael Raith.

Der Luttenwanger Bürgermeister feiert 95. Geburtstag

Ortschef bis zur Gebietsreform

Luttenwang – Johann Siebenhütter sen., der letzte Bürgermeister der früher eigenständigen Gemeinde Luttenwang, hat seinen 95. Geburtstag gefeiert.

Siebenhütter erblickte 1921 als eines von fünf Kindern das Licht der Welt und wuchs in der elterlichen Landwirtschaft auf. 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und kam an die russische Front. 1945 kehrte er aus russischer Gefangenschaft zurück, heiratete 1949 seine Frau Annelies und bekam Arbeit als Betonbauer in München.

Von 1972 bis zur Gebietsreform 1978 war er Bürgermeister Luttenwangs. Doch mit der Eingemeindung des Ortes nach Adelshofen war sein politisches Wirken nicht vorbei: Bis 1984 war er als Mitglied des Adelshofener Gemeinderates an der Entwicklung der Kommune beteiligt. Zudem bekleidete er Ämter in der Vorstandschaft der Feuerwehr, war Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Mitglied im Elternbeirat. 1999 feierte er mit seiner Annelies die Goldene Hochzeit. Stolz kann Siebenhütter auf vier Kinder, sechs Enkel und sieben Urenkel blicken. Lokalpolitik liegt übrigens in der Familie: Johann Siebenhütter jun. ist derzeit Vize-Bürgermeister.

Dem Jubilar gratulierte auch Bürgermeister Michael Raith. Er hob in seiner Laudatio Siebenhütters ehrenamtliches Engagement sowie seinen politischen Weitblick hervor und lobte die Entscheidung, Luttenwang in die Gemeinde Adelshofen einzugliedern.

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