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Auf der Zielgeraden waren die Haßlocher (orangene Trikots) den Bruckern einen Schritt voraus. Sie holten bis auf ein Unentschieden auf.

Handball 3. Liga

Panther: Sieg im Endspurt verspielt

Fürstenfeldbruck - Das Jahr 2016 endete mit einem kleinen Dämpfer für die Überflieger des TuS Fürstenfeldbruck. Die Drittliga-Handballer kamen am Samstag in eigener Halle gegen die TSG Haßloch nicht über ein 27:27 (13:9) hinaus.

So hatten sich die Panther den Beginn ihrer Weihnachtsfeier am späten Samstagabend im Barnis Cityclub in Bruck nicht vorgestellt. „Es wird mindestens ein paar Stunden dauern, bis wir das Spiel verarbeitet haben“, so Trainer Martin Wild. Zu sehr schmerzte das unnötige 27:27 (13:9)-Unentschieden seines TuS gegen die TSG Haßloch.

Und auch in der zuvor wieder einmal ohrenbetäubend lauten Wittelsbacher Halle wurde es nach dem Ende der Handball-Partie Mucksmäuschen still. Nur die Ecke mit den Gästefans jubelte lautstark. Der Grund darin lag an einem fulminanten Schlussspurt ihrer Mannschaft, die drei Minuten vor dem Ende noch mit 23:26 zurücklag.

Doch die Panther bekamen wie so oft in der zweiten Halbzeit keinen Zugriff, der Tabellenneunte aus Haßloch glich aus. Als Sebastian Meinzer zum 27:26 traf und die Gäste aus Rheinland-Pfalz vorbeischossen, schien doch noch alles gut zu werden für den TuS. 30 Sekunden vor dem Ende hatten die Gastgeber den Ball in ihrer Gewalt. Doch selbst die Auszeit von Wild half nichts. Christian Haller scheiterte am starken Gästekeeper Ilan Eigenmann, im Gegenzug traf Andreas Zellmer wenige Sekunden vor dem Ende zum 27:27. „Da hat man gesehen, dass wir halt doch noch eine sehr junge Mannschaft haben“, so Wild.

Durch das Unentschieden rutschen die Panther noch auf Rang vier der 3. Liga Süd ab. Die Tabellenspitze ist aber nach der Vorrunde weiterhin zum Greifen nah. „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft und auf das, was sie in diesem Jahr geleistet hat“, sagte Wild. Dabei sah er allerdings aus, als hätte er gerade auf eine Zitrone gebissen. Der verschenkte Sieg gegen die TSG verhagelte dem ehrgeizigen Übungsleiter die vorweihnachtliche Stimmung. Denn nach schwacher Anfangsphase und 3:7-Rückstand hatte seine Mannschaft glänzend die Kurve bekommen. Sie hatte nur noch zwei Tore zugelassen und war mit einer 13:9-Führung in die Pause gegangen. Dieses Polster sollte aber letztlich nicht reichen.

„Wir haben nach der Pause zwei Siebenmeter und zwei freie Würfe vergeben. Dazu sind 18 Gegentore nach der Pause einfach zu viel“, haderte Wild. Dieses Ende passte einfach nicht zum grandiosen Jahr der Panther, das im Sommer mit der Vizemeisterschaft in der 3. Liga Ost gekrönt worden war. Weiter geht es am 14. Januar mit dem Heimspiel gegen den TV Hochdorf. „Wir werden jetzt erstmal zwei Wochen die Füße hochlegen und ein bisschen Abstand gewinnen. Ab 2. Januar stehen uns dann wieder Tage bevor, die vielleicht nicht jedem Spaß machen werden.“

TuS-Tore: 

Maier 6, Meinzer 6/2, Hartz 6/3, Leindl 2, Lex 2, Prestele 2, Stumpf 1, Haller 1, Ball 1.

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