In Germering

Parkbuchten für Kinderhaus an der Augsburger Straße

Germering – Das neue Kinderhaus an der Augsburger Straße ist bald fertig. Am 4. April soll es offiziell eröffnet werden. Möglichst zeitgleich will die Stadt die Straße ab der Einmündung des Hochrainwegs bis zur BRK-Rettungswache umgestalten und erneuern. Die Pläne wurden im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss erstmals vorgestellt und diskutiert.

Neben einer Erneuerung des aus Sicht der Verwaltung „in weiten Teilen zerstörten Asphaltbereichs“ sollen auch die bislang sehr breiten Gehwege auf beiden Straßenseiten instandgesetzt werden. Sie werden dabei jeweils um einen Meter verschmälert, um Platz für eine Parkbucht in Höhe des Kinderhauses zu bekommen. Sechs Parkplätze für Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen, sind auch am Hochrainweg vorgesehen. Der teils nur drei Meter breite Weg wird dafür auf sechs Meter ausgebaut. Die im Zuge der Bauarbeiten installierte provisorische Ampelanlage auf Höhe des Kindergartens wird in eine reguläre Anlage umgewandelt.

In der Diskussion der Stadträte war die Breite der Straße der einzige strittige Punkt. Die Fahrbahn misst nach der Planung auch künftig 7,50 Meter. Paul Wunderl (CSU) befürchtete, dass sie damit einer steigenden Belastung irgendwann nicht mehr gewachsen sei. Zum schon vorhandenen Altenheim, der Rettungswache und der Feuerwehr sei erst vor kurzem noch der Energiepark gekommen.

Der Handwerkerhof werde ebenso Verkehr erzeugen. Wenn dann noch die FTG-Tennishalle abgerissen und durch Wohnhäuser ersetzt wird, wird die Straße irgendwann zu eng. Er sprach sich deswegen dafür aus, einen bei der Neuplanung übrig bleibenden Randstreifen neben dem östlichen Gehweg für eine Verbreiterung zu nutzen.

OB Andreas Haas wies zwar darauf hin, dass eine Bebauung des Tennishallen-Areals nicht so dicht sein wird, wie Wunderl befürchtet. Das sei aufgrund des Lärms des nahen Bauhofes gar nicht möglich. Aber dennoch soll geprüft werden, ob der angesprochene Streifen sinnvoll verwendet werden kann. klaus Greif

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