Auf 46, 40 und acht Jahre Partnerschaft blickt OB Sepp Kellerer (vorne) beim Festakt zurück. Ihm lauschen (v.l.) Dritter Bürgermeister Ulrich Schmetz, Landrat Thomas Karmasin, Alain Calmat, Bürgermeister aus Livry-Gargan, Magdalena Kellerer, Almunecars Bürgermeister Luis Aragon, Markus Brackelmanns und Antonio Loborda. foto: weber

Partnerstädte kommen zu Freundschaftsfeier

Fürstenfeldbruck - „Wir haben heute das Gefühl, gute Freunde zu treffen,“ meinte OB Sepp Kellerer in seiner Ansprache zu den italienischen Gästen. Gleiches galt für Besucher aus Frankreich und Spanien.

Anlass für die Einladung an drei der fünf Partnerstädte war die Erinnerung an 50 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit, deren Grundlage 1963 im so genannten Elysee-Vertrag gelegt wurde.

Beiwohnen durften dem Empfang auch mehrere Signori Consiglieri communali, wie es in der Übersetzung für die Freunde aus Cerveteri hieß, und der „Presidente del Landkreis“, der nach Kellerers Worten eine Hazienda in der Partnerstadt sein eigen nennt. Nur eine winzige Wohnung, stellte Signor Karmasin später fest.

Die ältesten Freunde kommen aber aus Livry-Gargan, vor 46 Jahren die erste Brucker Partnergemeinde. Kellerer erinnerte noch einmal an die Ursprünge der Verbindung, als der Gründer des späteren Bach-Chores, Dieter Stegemann, bei einer Konzertreise die ersten Bande knüpfte. Brucks damaliger Bürgermeister Willy Buchauer und sein französischer Amtskollege Alfred Marcel Vincent hätten die Partnerschaft später „mit ganzem Herzen gelebt“. Vincents heutiger Nachfolger Alain Calmat erinnerte in einer eigenen Ansprache ebenfalls an die inzwischen 2200 Regional- und Städtepartnerschaften. „Die Freundschaft zwischen unseren Völkern, unseren Städten und unter uns braucht man nicht mehr zu beweisen.“

Cerveteri sei berühmt für die etruskischen Nekropolen und das alljährliche Weinfest, bei dem es „jedes Mal so heiß ist wie bei uns heute“, merkte der OB zur 40-jährigen Partnerschaft mit der Stadt nahe Rom an. Seit 2005 habe sich eine langjährige herzliche Freundschaft mit den Partnern aus dem spanischen Almunecar entwickelt. Und wegen der vielen Importe beim FC Bayern werde man bald auch spanisch lernen müssen. (op)

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