Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Mit Partylaune Wettervorhersagen getrotzt

Germering - Die Burschenschaft Unterpfaffenhofen hat sich von den schlechten Wetterprognosen nicht schrecken lassen. Sie haben ihr Seefest nicht abgesagt. In Scharen strömten die Besucher herbei.

Skandal am Seefest? Nein, nur im Sperrbezirk. Zu dem einstigen Protestsong der Spider Murphy Gang rockten die Besucher des Seefests. Und wer glaubt, dass nur die außer Rand und Band gerieten, die zu Anfang der 80er-Jahre jung waren, der täuscht sich. Auch Jugendliche tanzten und sprangen zu den Klängen der Kultband, die TopSpin auf die Bühne brachte. Zu vorgerückter Stunde erinnerte die Stimmung gar an das Münchner Oktoberfest. Mit dem Eintrittsticket zum Germeringer Seefest der Burschenschaft Untepfaffenhofen löst man eben einen Garantieschein für beste Partylaune - auch dank Feuerwerk und heuer erstmals organisierte Lasershow.

Bilder: Seefest in Germering

Im Vorfeld war aber so manch sorgenvoller Blick in den Himmel gewandert. Zwar nicht von den Burschen, aber von so manchem Besucher,. Denn am Nachmittag sah das Wetter alles andere als gut aus. Anfragen per Facebook, Mail oder Telefon, ob das Fest denn nun stattfinde oder nicht, beantwortete die Burschenschaft Unterpfaffenhofen fast trotzig: „Wir lassen uns von Wettervorhersagen nicht beeindrucken.“ Ein Seitenhieb Richtung Maisach und Olching, wo Bürgerfeste abgesagt wurden.

Doch Trotz und Mühen lohnten sich. Die Warteschlange vor dem Eingang zum Festgelände wurde immer länger, je dunkler es wurde. Für die Stimmung sorgte anfangs die Blasmusik Unterpfaffen. Sie heizte den Besuchern bereits richtig ein, so dass diese später beim Auftritt von TopSpin bereits auf Betriebstemperatur waren.

Erstmals servierten die Gastgeber ihr Burschenmenü. „Eine Mass, ein Burger und Pommes“, hatten die Burschen angepriesen. Doch so ganz kritiklos schluckten die Besucher das Menü nicht herunter. „Puh, so eine große Portion“, stöhnte die 25-jährige Martina Kahl aus Germering. Und der 42-jährige Sebastian Lauer aus München kannte sich noch in Mark aus. „Nur zehn Euro? Das sind 20 Mark.“ Spaß hatte er dennoch. „Eine Mass geht schon. Die Musik gibt’s ja gratis dazu.

Dass nicht allzu sehr über die Stränge geschlagen wurde, dafür sorgte die Security. Sie hielt sich im Hintergrund, wirkte aber stets präsent. Zu präsent für manchen Jugendlichen. „Ich kann mir doch nicht so viel leisten“, beklagte sich die 18-jährige Claudia Pesic mit ihrer Freundin Sarah darüber, dass der Ordnungsdienst ihnen eine kleine Wasserflasche abgenommen hatte. Aus Sicherheitsgründen, sei dies geschehen, sagte der Dienst wie es auf Nachfrage hieß. Doch von dem kleine Zwischenfall ließen sich die beiden Mädchen die gute Lauen nicht verderben. Sie feierten eben ohne Wasserflasche weiter.

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