Bei der Premiere von „Die Perlmutterfarbe“ (v. li.): Ingrid Braun vom Kino, die Hauptdarsteller Markus Krojer, Benedikt Hösl und Zoe Mannhardt, Regisseur Marcus H. Rosenmüller sowie Sabine Zeise und Markus Schmötz vom Kino. foto: Carmen voxbrunner

Die Perlmutterfarbe und eine stolze Oma

Fürstenfeldbruck - Marcus H. Rosenmüller hat im Scala seinen neuen Film vorgestellt. Mit dabei war auch ein junger Darsteller aus dem Landkreis: Benedikt Hösl, Spross aus der bekannten Well-Familie.

Nach "Wer früher stirbt, ist länger tot", "Beste Zeit" und "Beste Gegend" präsentierte Rosenmüller am Samstag im Scala in der Buchenau mit "Die Perlmutterfarbe" seinen vierten Kinofilm über das Erwachsenwerden. Damit wagte sich Marcus H. Rosenmüller erstmals an eine Literaturverfilmung. "Ich habe während der Dreharbeiten für ,Schwere Jungs‘ von meinem Produzenten das Buch von Anna Maria Jokl zugeschickt bekommen", erinnert sich Rosenmüller. Offenbar war er sofort begeistert, denn: "Nach einem Drittel des Buches habe ich für die Verfilmung zugesagt." In der Parabel zum Thema Lüge habe er sich selbst wiedergefunden. "Das kennt wahrscheinlich jeder aus seiner Jugend, dass man einmal lügt und sich immer weiter verstrickt."

Hauptdarsteller Markus Krojer, der wie die anderen Jungstars Zoe Mannhardt und Benedikt Hösl bei der Premiere im Scala war, freute sich, dass er wieder vor die Kamera durfte. Für ihn sei die Schauspielerei zwar nur ein Hobby. Aber, so Krojer mit seinem aus den Filmen bekannten bayerischen Charme: "Wenn man sein Hobby zum Beruf macht, braucht man nicht so viel arbeiten."

Auch Benedikt Hösl hat im Film mitgespielt. Der Oberschweinbacher ist einer von 36 Enkeln von Gertraud Well aus der bekannten Günzlhofener Familie (Biermösl Blosn, Die Wellküren) und hatte im vergangenen Jahr mit dem Tatort "Häschen in der Grube" seine ersten Schauspiel-Meriten im Fernsehen gesammelt. Bei der Premiere war Oma Gertraud Well im Publikum und zeigte sich sichtlich stolz auf ihren Sprössling. (ad)

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