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„Schamlose Ausnutzung eines Vertrauensverhältnisses“

Pflegerin räumt Konto ihres Patienten ab

Eine Pflegekraft (56) hat ihren Patienten (71) um 35 000 Euro bestohlen. Die Polizei spricht von einem besonders dreisten Fall von Kontobetrug und von einer „schamlosen Ausnutzung eines Vertrauensverhältnisses“. 

Germering/München - Der Sohn eines 71-jährigen Germeringer Rentners kam bereits Mitte Mai zur Germeringer Polizei, um Anzeige zu erstatten. Vom Konto seines pflegebedürftigen Vaters fehlten 35 000 Euro. Wie der Sohn (31) des Geschädigten recherchieren konnte, war der genannte Betrag mit einer einzigen Überweisung auf das Konto einer polnischen Pflegerin überwiesen worden, die sein Vater bei sich angestellt hatte. 

Die Kontodaten hatte die 56-Jährige in einem Ordner gefunden, der sich im Schlafzimmer des Rentners befand. 

Außerdem gab die Polin dem Rentner einen Tag nach der Überweisung sein Handy mit der fadenscheinigen Begründung zurück, dass sie dieses vor dem Haus gefunden habe, so die Polizei. Der Anzeigenerstatter geht davon aus, dass die Täterin das Handy deswegen gestohlen haben muss, um die TAN für die Überweisung zu erhalten und diese nachfolgend überhaupt durchführen zu können. Wie sich bei den polizeilichen Ermittlungen herausstellte, überwies die 56-jährige Täterin die 35.000 Euro ihres Opfers von ihrem Konto dann in mehreren Schritten auf ein Konto in Polen weiter. Die Beschuldigte räumte in ihrer Vernehmung die Tat voll umfänglich ein und gab an, dass sie den Schaden wieder gut machen und das Geld dem Germeringer Rentner zurückzahlen wolle.

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